Wimbledon - Philipp Kohlschreiber über Titelchancen von Novak Djokovic: "Dark Horse wäre zu tief gegriffen, aber …"

Novak Djokovic setzt die Jagd auf den 25. Grand-Slam-Titel ab kommender Woche auf dem Rasen in Wimbledon fort. Sieben Mal hat der Serbe den Titel im All England Lawn Tennis and Croquet Club bereits geholt - aber hat der 39-Jährige noch genug Benzin für einen weiteren Coup im Tank? "Novak ist kein Topfavorit mehr, aber Dark Horse wäre zu tief gegriffen", sagt Philipp Kohlschreiber bei Eurosport.de.

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Quelle: Eurosport

Novak Djokovic gehöre ohne Zweifel zu "den Kandidaten auf den Titel. Mit seiner Erfahrung und dem, was er Unglaubliches zu leisten imstande ist, darf er auf keinen Fall unterschätzt werden", führt Philipp Kohlschreiber aus.
Der Serbe ist so etwas wie die Wundertüte für Wimbledon. Kein "Dark Horse", also kein Geheimfavorit, wie Kohlschreiber betont. Aber eben auch nicht (mehr) der Topfavorit.
Los geht es für den Rekord-Grand-Slam-Champion gegen Wu Yibing aus China, in Runde zwei könnte es zum Duell mit Stefanos Tsitsipas (GRE) kommen. Aufgaben, die machbar erscheinen für Djokovic.
"Ich fand Novak in Paris spielerisch sehr gut vor dem Hintergrund, dass er davor so wenig gespielt hat. Ich denke, dass er sich in die bestmögliche mentale und spielerische Verfassung für Wimbledon gebracht hat, wo er sich selbst die größten Chancen ausrechnet", erklärt Kohlschreiber, der 2012 das Viertelfinale beim Rasenklassiker erreichte.

Kohlschreiber: "Djokovic returniert am besten"

Der 42-Jährige stimmt mit den meisten Experten darüber ein, dass die Chancen der Tennis-Legende, einen weiteren Major-Titel zu holen, im Wimbledon am größten sind.
"Ganz einfach deshalb, weil die Bedingungen hervorragend zu seinem Spiel passen. Die Bälle auf dem Rasen in London bleiben flach, rutschen durch. Novak returniert am besten und die Matches sind nicht ganz so intensiv", so Kohlschreiber.

Djokovic siegt bei Exhibition-Match gegen Paul

Die zu erwartenden Bedingungen seien ebenfalls gut aus Sicht des Superstars aus Belgrad. "Wenn es heiß werden sollte, strahlt der Belag dort die Hitze auch nicht so ab wie in Paris. Dazu geht meist ein Lüftchen in Wimbledon und wir haben selten die Situation, dass es zwei Wochen lang 30 Grad Celsius gibt", erläutert Kohlschreiber.
Und Djokovic? Der gewann drei Tage vor Turnierbeginn sein erstes Match auf Rasen in diesem Jahr mit 6:3, 6:7 (6:8), 7:5 gegen Tommy Paul bei einer Exhibition im noblen Hurlingham Club in London.
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Quelle: Eurosport


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