Wimbledon – Serena Williams erhält für Comeback-Schmach Kritik von Michael Stich: "Des Tennissports nicht würdig"

Serena Williams' Grand-Slam-Comeback in Wimbledon wurde zur Schmach: Im Einzel unterlag die 44-Jährige der 20-jährigen Maya Joint zum Auftakt, im Doppel mit Schwester Venus trat sie aufgrund einer Verletzung gar nicht erst an. "Des Tennissports nicht würdig", zog Michael Stich, Wimbledon-Sieger von 1991, bei "Prime" Bilanz. "Sie bekam hier völlig unberechtigt die Chance, mitspielen zu dürfen."

Highlights: Venus verliert dramatisch im Tiebreak

Quelle: Eurosport

Der 57-jährige Experte führte seine Kritik an Williams, die ihre Karriere eigentlich im Herbst 2022 beendet hatte, aus: "Die Wildcard war für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Mit der Argumentation auch, dass sie ihren Kindern zeigen will, dass sie eine starke Frau ist. Das hatte alles nichts mit ihren Erfolgen zu tun. Dann auch nicht zur Pressekonferenz zu gehen, aber ihren Töchtern zeigen wollen, wie stark sie ist."
Stich fasste zusammen: "Der All England Club hat sich keinen Gefallen getan und für das Damentennis war es auch keine gute Werbung."
Nach ihrem Turnier-Aus hatte Williams auf Instagram erklärt: "Es bricht mir das Herz, dass ich mich aus dem Doppel zurückziehen muss. Die Rückkehr zum Wettkampf war ein Geschenk, und die Gelegenheit, noch einmal an der Seite von Venus zu spielen, hat mir unendlich viel bedeutet. Ich habe alles getan, um bereit zu sein, aber leider ist mein Knie einfach noch nicht wettkampfbereit." 
Die US-Amerikanerin möchte es offenbar nicht bei dieser Enttäuschung belassen. Ihre Trainerin Rennae Stubbs erklärte, dass die Rückkehr zur Rasen-Saison "nicht nur eine einmalige Sache von ihr" gewesen sei. Die Australierin glaubt, dass "Williams gerne mehr spielen" würde.
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Williams prangert Anti-Doping-Regeln an: "Das ist unprofessionell"

Quelle: SNTV


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