Wimbledon 2026 - Trainer Darren Cahill lässt Zukunft bei Jannik Sinner offen: "Habe Vertrag bis Ende des Jahre"
VonNiklas Bien
Publiziert 13/07/2026 um 15:34 GMT+2 Uhr
Die Erfolgsgeschichte von Jannik Sinner und seinem Trainer Darren Cahill hat am Sonntag ein neues Kapitel dazubekommen: Der Sieg in Wimbledon ist der fünfte Grand-Slam-Titel für Sinner unter Cahill. Ob der Australier den 24-Jährigen in der kommenden Saison erneut zusammen mit seinem italienischen Trainerkollegen Simone Vagnozzi betreuen wird, steht allerdings noch nicht fest, wie Cahill erklärte.
Highlights: Sinner vereitelt Zverevs Grand-Slam-Doppelschlag
Quelle: SNTV
"In den letzten sechs Monaten ist viel passiert", wird Cahill von der italienischen "Gazzetta dello Sport" zitiert: "In Melbourne hat er alles unglaublich gut gemeistert und dann gegen einen Djokovic verloren, der an diesem Tag einfach besser war."
Tatsächlich gewann der Serbe im Halbfinale der Australian Open gegen den Weltranglistenersten. Im Halbfinale von Wimbledon gelang Sinner in drei Sätzen nun sehr souverän die Revanche.
Die Zusammenarbeit zwischen Cahill, Vagnozzi und Sinner funktioniert. Diesen Eindruck schmälert das dramatische Aus bei den French Open gegen Juan Manuel Cerúndolo nach deutlicher Führung und sichtbaren körperlichen Problemen kaum.
In Wimbledon drohte Sinner erneut ein frühes Aus: Gegen Miomir Kecmanovic lag der Italiener in der ersten Runde mit 1:2-Satzrückstand hinten, drehte die Partie aber und wackelte danach kaum noch. "Von da an steigerte er sich Spiel für Spiel", sagte Cahill.
Wäre Ferrero ein Kandidat?
Geht die Zusammenarbeit also weiter? So klar die Ausgangslage scheint, so wenig konkret wollte Cahill nach dem Triumph in London werden.
"Ich habe einen Vertrag bis Ende des Jahres", so der 60-Jährige: "Wir haben uns Ende des Jahres darauf geeinigt, 2026 weiterzumachen. Und wir werden am Ende der Saison darüber sprechen."
Also nach den US Open und den ATP Finals im November - zwei große Titel, die es noch zu gewinnen gilt.

Juan Carlos Ferrero trainierte Carlos Alcaraz jahrelang
Fotocredit: Getty Images
Wenn danach wirklich Schluss wäre zwischen Cahill und Sinner, würde die Gerüchteküche naturgemäß brodeln. Auch weil Juan Carlos Ferrero, der ehemalige Trainer von Carlos Alcaraz, ein Engagement bei Sinner zuletzt nicht ausschloss.
Die erste Entscheidung dürfte aber bei Cahill liegen. Fünf Grand-Slam-Titel sprechen schließlich eine klare Sprache.
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Quelle: Perform
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