Juan Carlos Ferrero bald Trainer von Jannik Sinner? Langjähriger Coach von Carlos Alcaraz sieht Chance: "Warum nicht?"

Sieben Jahre war Juan Carlos Ferrero als Trainer an der Seite von Carlos Alcaraz und machte den Spanier zur Nummer eins der Welt und zum sechsmaligen Grand-Slam-Turniersieger. Im Dezember 2025 trennten sich die Wege des Superstar und Ferrero nach erfolgreicher Zeit plötzlich. Nun schloss der Spanier ein Engagement beim größten Konkurrenten von Alcaraz, Jannik Sinner, prinzipiell nicht aus.

Juan Carlos Ferrero trainierte Carlos Alcaraz jahrelang

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"Warum nicht?", antwortete Ferrero in einem Interview der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" auf die Frage, ob er ein guter Trainer für den Italiener wäre, wenn dessen jetziger Coach Darren Cahill aufhören würde.
"Noch vor ein paar Monaten hätte ich Nein gesagt: Die Trennung von Carlos war noch frisch, ich wäre noch nicht bereit gewesen", erklärte Ferrero, der als Spieler einst die Weltrangliste anführte.
Sinner arbeite gerne hart und tue alles, um die Nummer eins zu bleiben, lobte der 46-Jährige. "Ich mag seine Einstellung. Es wäre wunderbar, ihn zu trainieren."
Das soll bei Alcaraz nicht immer so gewesen sein. Häufiger gerieten die beiden wohl wegen der Trainingseinstellung des Superstars aneinander.
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Jannik Sinner will seinen körperlichen Problemen auf den Grund gehen

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Aktuell gebe es wenig Kontakt zwischen ihm und Alcaraz: "Ich habe ihm geschrieben, als er in Australien und Doha gewonnen hat. Ich habe mit ihm gesprochen, als er sich verletzt hatte. Mehr nicht. Wir brauchten beide etwas Abstand, um neu anzufangen", erzählte Ferrero.

Ferrero sieht Alcaraz vor Sinner

Trotz der überraschenden Trennung im Dezember 2025 sieht er seinen ehemaligen Schützling im Duell mit Sinner vorne. "Sie liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wenn Carlos bei 100 Prozent ist, ist er etwas vorne: so 55 zu 45 Prozent."
Aktuell laboriert Alcaraz allerdings an einer komplizierten Handgelenksverletzung, die ihn für die French Open und Wimbledon lahmlegt.
Zwischen den beiden Toptalenten seien es immer offene Matches gewesen und das würde auch so bleiben." Carlos ist dynamischer, hat mehr Schläge drauf und kann Jannik, der vor allem auf eine bestimmte Art und Weise spielen möchte, aus dem Rhythmus bringen: schnell und auf gleicher Höhe", erklärte Ferrero.
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Carlos Alcaraz (l.) und Jannik Sinner (r.) lieferten sich schon einige packende Matches

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"In seinem Tempo ist er sehr schwer zu schlagen", fügte der Spanier an. Allerdings verriet Ferrero auch, dass das Ziel des Trainings gewesen sei, "Jannik zu schlagen. Die Verbesserungen waren also ganz speziell auf Sinner zugeschnitten."

Ferrero erklärt Sinners große Gabe

Trotzdem konnte der Italiener Alcaraz oft genug schlagen. "Er begreift unglaublich schnell, woran er arbeiten muss", schwärmte Ferrero. "Erinnert ihr euch an das Match zwischen Sinner und Alcaraz in Paris-Bercy 2021, sein erstes ATP-Match? Damals spielte Jannik nur Diagonalschläge: keine Schläge entlang der Linie, keine Volleys, keine Stoppbälle."
"Ich sah einen außergewöhnlichen Schlagmann auf dem Platz. Ganz anders als der Spieler, der er heute ist", fügte der French-Open-Champion von 2003 hinzu. "Er ist ein Fels in der Brandung und ein Schwamm: Er lernt schnell", lobte er.
Wenn Sinner irgendwann das Wissen von Ferrero, dem langjährigen Trainer seines größten Kontrahenten, aufnehmen könnte, dürfte es für Alcaraz noch schwerer gegen den Südtiroler werden.
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Beckers Hot Take: "Bin 100 Prozent für Coaching auf dem Platz"

Quelle: Eurosport


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