In drei Sätzen (3:6, 6:4, 7:6) bezwang sie Petra Kvitová (Tschechien).
Sie habe in diesem Jahr schon einige enge Spiele gehabt, "aber die habe ich zuletzt immer verloren", sagte Kerber, die bei ihrem Heimturnier in Bad Homburg erstmals seit Ende Juni 2019 wieder ein Finale auf der WTA-Tour erreicht hat. Und das an einem Tag, an dem sie zweimal über drei Sätze gehen musste.
Wegen der Regenunterbrechung musste Kerber zunächst ihr Viertelfinale gegen Amanda Anisimova (USA) nachholen, dann wartete am Abend Petra Kvitova, die zweimalige Wimbledonsiegerin. Als sie nach 2:04 Stunden und einem packenden Verlauf als Siegerin feststand und den Applaus des Publikums genoss, war die Erleichterung groß. "Ich bin auf dem richtigen Weg", sagte die 33-Jährige, die in der kommenden Woche die Serbin Nina Stojanovic als Erstrundengegnerin in Wimbledon zugelost bekam.
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Kerber will Finale gegen Siniakova genießen

An den Rasenklassiker in London wolle sie aber noch nicht denken. "Jetzt ist erstmal das Finale", so Kerber. Auf dem Weg zu ihrem 13. Toursieg, ihrem ersten seit dem Wimbledon-Triumph 2018, wartet als letzte Hürde Siniakova. Gegen die acht Jahre jüngere Gegnerin hat sie von fünf Duellen vier gewonnen. Die Kielerin sagte:
Es ist aber das erste Match gegen sie auf Rasen. Ich will da rausgehen und es genießen."
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(SID)

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