Aryna Sabalenka beschwert sich über geringeres Preisgeld der Frauen im Vergleich zu den Männern - Veranstalter reagiert

Aryna Sabalenka hat sich nach dem Gewinn der Cincinnati Open darüber beschwert, dass sie weniger Preisgeld erhielt als ihr männliches Pendant, Sieger Jannik Sinner. Während die Gewinnerin des Frauen-Turniers umgerechnet rund 470.000 Euro bekam, strich der Italiener 940.000 Euro ein. Dem "Guardian" sagte Sabalenka: "Aus Sicht der Übertragung, der Ticketverkäufe, in allen Hinsichten ist es unfair."

Aryna Sabalenka gewann zuletzt die Cininnati Open in Ohio

Fotocredit: Getty Images

Die 26-Jährige führte ihre Meinung zu dem Thema aus: "Natürlich werden Männer physisch immer stärker sein als Frauen, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht so hart arbeiten wie sie. Frauen verdienen es, den gleichen Betrag zu erhalten wie Männer."
Die Veranstalter der Cininnati Open erklärten daraufhin, dass dies auch ihr Ziel sei, wiesen aber darauf hin, dass "Preisgelder auf der Höhe der Einnahmen aus Übertragungsrechten, Daten und von Sponsoren basieren. Der Markt zahlt aktuell eine deutlich höhere Summe für die Rechte der Männer als für die von Frauen. So entsteht der Unterschied im Preisgeld."
Bis 2027 solle es nichtsdestotrotz gleiche Preisgelder bei 500er- und 1000er-Events geben und bis 2023 bei allen einwöchigen Turnieren.
Die aktuelle Nummer 2 der Welt (zum WTA-Ranking) hat in ihrer bisherigen Karriere umgerechnet über 22 Millionen Euro eingenommen.
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'Sabalenka has become a huge favourite' - Wilander sees shift in women's grand slam picture

Quelle: Eurosport


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