Caroline Garcia holt den Titel bei den WTA Finals - eine Sensation ist das aber nicht
Caroline Garcia galt auf dem Papier als Außenseiterin bei den WTA Finals in Fort Worth. Die Französin war beim Showdown der besten acht Spielerinnen des Jahres nur an Position sechs gesetzt - und triumphierte trotzdem. Ihre Gefühlslage nach dem Finale beschrieb Garcia mit "giant happiness". Tatsächlich bedeutet der Titel ein Riesenglück für die 29-Jährige. Eine Sensation aber ist er nicht.
Garcia triumphiert im Finale gegen Sabalenka
Quelle: SNTV
Caroline Garcia ließ sich auf den Court fallen, lag mit ausgestreckten Beinen und Armen da.
Das Jubelritual hat längst Tradition im Tennis, ist nach nahezu jedem Grand-Slam-Finale zu bestaunen. Ansonsten aber ist der Garcia-Coup alles andere als alltäglich.
Mit 29 Jahren hat die Französin den größten Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn eingefahren.
Eine Überraschung? Ja und nein. Garcia gehört zu jenen Spielerinnen, die in der internationalen Wahrnehmung immer unter dem Radar fliegen - dabei hat sie seit 2014 bereits elf Titel geholt, war 2018 die Nummer vier der Welt.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/11/08/3486341-71073988-2560-1440.jpg)
"Stolz, wie ich Emotionen im Griff hatte": Garcia feiert Finals-Erfolg
Quelle: SNTV
Garcia galt nur als Außenseiterin
In der zweiten Hälfte dieser Saison schaltete Garcia in den Turbomodus: Halbfinale in Wimbledon und bei den US Open, Turniersiege in Bad Homburg, Warschau und beim 1000er-Event in Cincinnati.
"Es sollte also nicht überraschen, dass sie das Jahr mit der WTA-Finals-Trophäe beendet", schrieb die WTA auf ihrer Webseite.
Und dennoch fiel der Name Garcia vor dem prestigeträchtigen Showdown der Besten des Jahres selten, denn die klare Favoritin hieß Iga Swiatek.
Garcia: "Negative Emotionen beeinträchtigen mich nicht"
Der Nummer eins der Welt unterlag Garcia im zweiten Match der Gruppenphase, der Einzug in die K.o.-Runde wackelte. Steckte sie weg.
Im letzten Gruppenspiel bezwang die 29-Jährige Daria Kasatkina, die bis dato ungeschlagene Maria Sakkari fegte sie im Halbfinale vom Platz, im Endspiel dann der 7:6 (7:4), 6:4 -Sieg gegen Aryna Sabalenka aus Belarus.
Ein Grund für die Erfolgsstory: "Negative Emotionen beeinträchtigen mich nicht", sagte Garcia nach der Partie auf der Pressekonferenz.
Garcia: Das ist der Grund für den Erfolg
Die Tennisspielerin aus Saint-Germain-en-Laye westlich von Paris hat eine erstaunliche Entwicklung hinter sich - und weiß genau, warum es derzeit so überragend läuft. "Manchmal ist man emotional oder die Dinge laufen nicht so, wie man will. Es gibt Punkte, da kann man nichts machen. Dann geht es darum, den einfachen Return zu spielen und so schnell wie möglich zu laufen", erklärte Garcia.
Dies zu erkennen, sei "einer der größten Faktoren, die ich verbessert habe".
Jetzt steht Garcia, wie bereits vor vier Jahren, wieder auf Platz vier der Weltrangliste. Es spricht wenig dagegen, dass es nicht noch höher hinausgeht.
Das könnte Dich auch interessieren: Aus für Erfolgs-Doppel: Krawietz/Mies geben Trennung bekannt
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/11/08/3486341-71073988-2560-1440.jpg)
"Stolz, wie ich Emotionen im Griff hatte": Garcia feiert Finals-Erfolg
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/22/image-98b602cb-ae46-4c06-8857-c6197f655aaf-68-310-310.jpeg)