WTA Madrid: Iga Swiatek nach herber Klatsche gegen Coco Gauff vor den French Open ratlos - "Werde nicht lächeln"

Die deutliche Niederlage (1:6, 1:6) gegen Coco Gauff im Halbfinale des WTA-Turniers von Madrid hat bei Iga Swiatek Spuren hinterlassen. "Ich werde nicht lächeln, wenn ich 6:1, 6:1 geschlagen wurde", betonte die Polin. Gerade der Sandplatz war mit vier French-Open-Siegen seit 2020 eigentlich ihr Spezialgebiet. Von der einstigen Dominanz war im Duell mit der US-Amerikanerin nichts mehr zu spüren.

Iga Swiatek war im Halbfinale von Madrid chancenlos gegen Coco Gauff.

Fotocredit: Getty Images

Das Jahr 2025 bleibt für die ehemalige Weltranglistenerste Swiatek titellos. Will heißen: Völlig aus dem Nichts kommt die Klatsche gegen die 21-jährige US-Amerikanerin nicht.
"Ich weiß nicht, ob es ein schlechtes Spiel war oder ob es etwas anderes ist", sagte die merklich ratlose Swiatek und monierte, "keinen Plan B" anwenden zu können.
Wenige Wochen vor dem Beginn der French Open (25. Mai bis 8. Juni live bei Eurosport und discovery+) befindet sich die Weltranglistenzweite in einer kniffligen Situation. Auf der einen Seite zeigte die Polin auch in Madrid ihre Klasse, kam nach einem 0:6 im ersten Satz gegen Madison Keys eindrucksvoll zurück und zog ins Halbfinale ein.
Auf der anderen Seite sind die deutlich verlorenen Sätze gegen Gauff, aber auch schon gegen Keys, ein Alarmsignal. "Ich fühle mich schwer und zwinge mich die ganze Zeit, ich bewege mich nach Intuition und nichts anderem. Das passiert mir in den letzten Wochen immer wieder", sagte Swiatek nach dem Halbfinal-Aus.

Entspannung und der Blick auf die Rangliste

Eine Patentlösung für ein Ende der ungewohnten Inkonstanz gibt es logischerweise nicht. Für Swiatek, die 2024 sowohl in Madrid als auch bei den French Open gewann, geht es vor ihrem Lieblings-Grand-Slam nun noch einmal darum, sich zu sammeln.
"Ich möchte ein paar freie Tage haben, vor allem, weil ich sie nach Stuttgart nicht hatte. Ich werde mich entspannen", erklärte die 23-Jährige.
Dass Gauff mit einem Sieg über Aryna Sabalenka im Finale sogar in der Weltrangliste an Swiatek vorbeispringen würde und die neue Nummer zwei der Welt wäre, ist derweil nur eine Randnotiz.
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Quelle: Perform


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