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Montreal: Elena Rybakina kritisiert die WTA für die Ansetzung der Spiele - "Ich fühle mich zerstört"
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Publiziert 14/08/2023 um 16:46 GMT+2 Uhr
Elena Rybakina hat die WTA für die Ansetzung der Spiele bei den National Bank Open in Montreal kritisiert - der Spielplan habe die Kasachin "zerstört". Im Zuge dessen wirft sie der WTA eine "schwache Führung" vor. Im Viertelfinale stand die 24-Jährige gegen Daria Kasatkina bis 3:00 Uhr auf dem Platz. Ihr Halbfinale gegen Liudmila Samsonova begann dann erst zwei Tage später.
Elena Rybakina
Fotocredit: Getty Images
Rybakina schlug Kasatkina im Viertelfinale am Freitagabend in drei Stunden und 27 Minuten 5:7, 7:5, 7:6, musste dann aber wegen mehrerer Regenpausen bis zum Sonntag warten, um ihr Halbfinale spielen zu können.
Die Kasachin verlor dort dann nach komfortabler Führung 6:1, 1:6, 2:6 gegen Samsonova. Das Finale fand nur zwei Stunden später statt und ging klar an Jessica Pegula (6:1, 6:0).
Am Sonntag sagte Rybakina gegenüber Reportern: "Ich fühle mich zerstört wegen der Terminierung und der ganzen Situation. Ich bin nicht wirklich glücklich darüber, aber es ist, wie es ist."
Als Spielerin könne man "in solchen Situationen nicht viel tun", sagte die 24-Jährige. "Die Entscheidung liegt nicht wirklich bei uns. Das Wetter war auch nicht hilfreich", fuhr die Kasachin fort.
Rybakina: "Die Führung ist im Moment etwas schwach"
Die Wimbledonsiegerin von 2022 sieht die WTA in der Verantwortung. "Hoffentlich ist es das letzte Mal, denn es war wirklich ein bisschen unprofessionell", erklärte sie.
Weiter führte die 24-Jährige aus: "Die Führung ist im Moment etwas schwach, aber hoffentlich wird sich etwas ändern, denn dieses Jahr gab es viele Situationen, die ich nicht wirklich verstehen kann."
Es könnte nun gut sein, das Rybakina ihren Turnierplan vor den am 28. August startenden US Open noch mal überarbeiten wird. "Ich muss sehen, wie ich mich fühle und die kleineren Verletzungen auswerten, mit denen ich mich jetzt rumplage. Ich muss kluge Entscheidungen treffen", erklärte die Kasachin.
Auch die Weltranglistenerste Iga Swiatek hatte in der Vergangenheit bereits ihre Frustration über Spielansetzungen zum Ausdruck gebracht. Bei den Madrid Open hatte die Polin zweimal ihr Spiele in den frühen Morgenstunden beenden müssen.
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Quelle: Eurosport
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