Der Italiener redete während der Partie von der Tribüne aus immer wieder auf Stuhlschiedsrichterin Lara Morgane ein, weshalb sich die Unparteiische gezwungen sah, Verstärkung zu rufen.
"Wenn es für dich möglich wäre, in der Nähe zu bleiben ... weil Giorgis Vater echt sauer ist, und ich hätte gerne jemanden hier", sagte die Französin in ihr Funkgerät.
Das Verhalten von Sergio Giorgi sorgte in der Tennis-Szene für Empörung.
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"Die Bosheit und Aggression gegenüber Offiziellen nimmt im Tennis besorgniserregend zu. In letzter Zeit haben ATP-Spieler (Giulio Zeppieri, Damir Dzumhur) mehrere Drohungen gegen Schiedsrichter ausgesprochen, und nun sorgte Sergio Giorgi mit seinem Verhalten dafür, dass sich diese WTA-Schiedsrichterin unsicher fühlt", schrieb der arrivierte Tennisjournalist Ben Rothenberg bei Twitter.
Ob das Verhalten von Sergio Giorgi wirklich eine Hilfe für seine Tochter war, darf indes stark bezweifelt werden. Die 29-Jährige musste sich trotz großem Kampf Sorribes Tormo nach drei Stunden und 51 Minuten 6:7 (4:7), 7:6 (9:7), 5:7 geschlagen geben - und das, obwohl Giorgi im entscheidenden dritten Durchgang bereits 4:0 in Front lag.
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