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Showdown auf dem Rasen Mallorcas: Kerber trifft auf Comebackerin Sharapova

Showdown auf dem Rasen Mallorcas: Kerber trifft auf Comebackerin Sharapova
Von Eurosport

19/06/2019 um 11:32Aktualisiert 19/06/2019 um 11:48

Angelique Kerber trifft nach ihrem mühevollen Auftakt in die Rasensaison im Achtelfinale des WTA-Turniers auf Mallorca im Duell der ehemaligen Weltranglistenersten auf die Russin Maria Sharapova. "Dafür bin ich hier: um gutes Tennis gegen die besten Spielerinnen zu spielen", sagte die 31-jährige Kerber im Vorfeld des Showdowns in Santa Ponsa.

Die Vorfreude auf den Rasen-Clash der beiden Wimbledon-Königinnen war Angelique Kerber anzumerken. "Dafür bin ich hier: um gutes Tennis gegen die besten Spielerinnen zu spielen", sagte die 31-Jährige beim WTA-Turnier auf Mallorca vor ihrem Achtelfinale gegen Maria Sharapova am Donnerstag. Zusammen kommen Kerber und ihre Kontrahentin auf acht Grand-Slam-Titel. Zurzeit wissen dennoch beide nicht, wo sie wirklich stehen.

Denn während Kerber aufgrund körperlicher Probleme in der gesamten Sandplatzsaison nur fünf Matches bestreiten konnte, war Sharapova sogar seit Ende Januar zum Zuschauen verdammt. Die Russin, mittlerweile auf Position 86 der Weltrangliste geführt, hatte sich nach ihrem Heim-Turnier in St. Petersburg einer Schulter-Operation unterziehen müssen. Auf Mallorca ist sie nur dank einer Wildcard am Start.

Kerber & Sharapova: Anfangsschwierigkeiten nach langer Pause

In Runde eins des Turniers auf der spanischen Ferieninsel waren beide dementsprechend noch etwas holprig aus den Startlöchern bekommen. Während Sharapova mit der Slowakin Slowakin Viktoria Kuzmova nach etwas zähem Beginn mit 7:6 (10:8), 6:0 immerhin doch noch kurzen Prozess machte, kämpfte sich Kerber nach zwischenzeitlichem Durchhänger zu einem 7:5, 4:6, 6:2 gegen die belgische Qualifikantin Ysaline Bonaventure.

"Ich habe lange keine Matches gespielt, hatte vorher nur drei Tage auf Rasen trainiert", sagte Kerber anschließend: "Es hat sich noch nicht ganz natürlich angefühlt, aber es war erst das erste Match." Ganz ähnlich klang Sharapova: "Es war eine Weile her. Also hat es sich gut angefühlt, die Arme ein bisschen schwingen zu lassen", berichtete sie: "Es gibt noch eine Menge zu verbessern, aber irgendwo muss man ja anfangen."

Die Begegnung in der Runde der letzten 16 wird nun das insgesamt neunte Aufeinandertreffen zwischen der amtierenden Wimbledonsiegerin (Kerber) und der von 2004 (Sharapova). Die Bilanz ist mit 4:4 Siegen ausgeglichen. Die letzten drei Duelle, darunter 2014 in Wimbledon auch das bislang einzige Match auf Gras, hat allerdings allesamt Kerber gewonnen.

Insofern blickt die Weltranglistensechste dem ersten Härtetest auf dem Weg zur angestrebten Titelverteidigung in Wimbledon (1. bis 14. Juli) optimistisch entgegen. "Es ist immer gut, ein paar wirklich schwere Matches zu haben, besonders in der Vorbereitung auf ein Grand Slam", sagte sie. Zumindest dürfte sie anschließend etwas genauer wissen, wo sie derzeit wirklich steht.

(SID)

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