Alexander Zverev setzt sich Nummer-eins-Position als Ziel für 2022 - Becker: Weltrangliste "unsere Bibel"

Der Weltranglistendritte Alexander Zverev hat beim RTL-Jahresrückblick "Menschen, Bilder, Emotionen" ein großes Ziel für 2022 ausgegeben - das Erreichen der Spitzenposition im ATP-Ranking. "Ich möchte nächstes Jahr noch einen Schritt weiter gehen und nach ganz oben kommen", erklärte der 24-Jährige. Aktuell rangiert Zverev noch hinter Novak Djokovic (Nr. 1) und Daniil Medvedev (Nr. 2).

Alexander Zverev

Fotocredit: Getty Images

Der Serbe (11540 Punkte) und US-Open-Sieger Medvedev (8640) liegen dabei aber in Reichweite des Deutschen (7840). Aus Sicht von Zverev hätten in diesem Jahr ohnehin Djokovic, Medvedev und er selbst "mehr oder weniger dominiert".
Daher erwartet der Olympiasieger in der Jagd auf die Nummer eins auch Widerstand: "Die anderen beiden werden aber etwas dagegen haben."
Das ablaufende Jahr sei zudem "das beste sportliche Jahr meines Lebens gewesen. Wenn ich jedes einzelne Match verloren, aber in Tokio dennoch Gold gewonnen hätte, wäre es trotzdem das beste Jahr meines Lebens gewesen", analysierte Zverev.
Es seien "so viele schöne Momente dazugekommen, die für mich unvergesslich sein werden. Tokio wird für mich immer besonders bleiben."

Boris Becker: "Weltrangliste ist unsere Bibel"

Boris Becker, der ebenfalls in der Show zu Gast war, attestierte dem 24-Jährigen gute Chancen für sein großes Ziel: "Ich wüsste keinen Grund, warum er es nächstes Jahr nicht schaffen wird." Dabei sei auch die Niederlage im US-Open-Finale 2020 gegen Dominic Thiem entscheidend gewesen.
Dies sei "ein Moment des Reifeprozesses gewesen. In diesen 15 Monaten ist er einfach als Mensch und Spieler gewachsen. Deswegen gab es auch diese konstante Leistung." Generell sei die Weltrangliste "unsere Bibel. Darauf schauen wir am Montagmorgen als Erstes, welchen Ranglistenplatz hat man. Das hat einfach einen Stellenwert." Auch unter den Sportlern werde die Nummer eins anders behandelt als etwa die Nummer fünf oder zehn des Rankings.
"Man fühlt sich anders. Denn man hat einen Jugendtraum: Man möchte der Beste der Welt werden", erklärte der ehemalige Weltranglistenerste: "Sicherlich freut man sich über einen Wimbledonsieg oder Olympia-Gold. Die ganz großen Turniere sind immer das, was zählt. Aber schwarz auf weiß die Eins vor dem eigenen Namen zu sehen, das hat schon was."
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