Olympia 2024: Timo Boll verrät seine Pläne nach dem internationalen Karriereende - mit dem Wohnmobil zu Nowitzki
VonLukas Fegers
Update 08/08/2024 um 13:37 GMT+2 Uhr
Timo Boll und Olympia: Für die deutsche Tischtennis-Ikone ist es eine wahre Liebesgeschichte. Sieben Mal nahm der 43-Jährige an den Spielen teil, sein letzter Akt im Team-Viertelfinale von Paris war aber gleichbedeutend sein letztes internationales Match. Im Publikum saß dabei auch sein guter Kumpel Dirk Nowitzki. Und mit diesem hat er einiges vor, verriet Boll im exklusiven Eurosport-Interview.
Boll plant Wohnmobil-Trip zu Nowitzkis Haus in Schweden
Quelle: Eurosport
"Unsere Familien kennen sich gut, wir haben uns gegenseitig besucht", sagte der Tischtennisprofi und berichtete von seiner engen Freundschaft mit Nowitzki.
Der Hintergrund: Bei den Sommerspielen 2008 in Peking hatte Boll die deutsche Basketball-Legende persönlich getroffen, dabei habe die "Chemie irgendwie gepasst". Seither statten sich beide immer wieder Stippvisiten ab - ob im Odenwald bei Boll, ob in Dallas bei Nowitzki. Oder, wie der 43-Jährige bei Eurosport ankündigte, bald auch in Skandinavien.
"Er hat ja ein Haus in Schweden", erzählte Boll von Nowitzki, der mit der Schwedin Jessica Olsson verheiratet ist: "Da werden wir ihn mit dem Wohnmobil demnächst besuchen."
Mit dem Wohnmobil? Genau, denn der Tischtennisspieler outete sich als großer Fan und berichtete leidenschaftlich von seinem fast zehn Meter langen Gefährt: "Dafür musste ich sogar einen Lkw-Führerschein machen."
Mit dem Wohnmobil nach China?
Schon lange, so der achtmalige Einzel-Europameister, habe Nowitzki ihm gesagt, er solle "endlich mit dem Tischtennis aufhören. Damit wir ein bisschen mehr Zeit haben, um mal in Urlaub zu fahren und mehr zu unternehmen."
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Dirk Nowitzki gab sich bei Timo Bolls letztem Olympia-Match die Ehre
Fotocredit: Imago
Doch selbst wenn Boll, wie angekündigt, noch eine Bundesliga-Saison für Borussia Düsseldorf aufläuft, hat er durch sein internationales Karriereende bereits jetzt mehr Zeit - und somit vielleicht schon bald den nötigen Freiraum für den anvisierten Schweden-Trip.
Auch einen Trip nach und durch China kann sich Boll zukünftig vorstellen, doch nicht nur im Urlaub ist ihm das Wohnmobil ein treuer Begleiter. "Ich wohne teilweise auch darin, wenn ich in Düsseldorf spiele", sagte der ehemalige Weltranglistenerste, der nach vier olympischen Team-Medaillen (Silber 2008 und 2021, Bronze 2012 und 2016) diesmal in Paris leer ausging.
Wohnmobil statt Wohnung in Düsseldorf
Seine Wohnung in der Rhein-Metropole habe er mittlerweile vermietet. Für Trainingseinheiten stelle er sein Wohnmobil nun "direkt neben die Halle und habe nur 50 Meter" bis dahin.
Echt praktisch sei das, meinte Boll, davon Gebrauch machen muss er aber nur noch ein Jahr. Dann nämlich wartet auf ihn das wohlverdiente Karriereende - mit zahlreichen Wohnmobil-Urlauben.
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Quelle: Eurosport
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