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Tobias Simon gewinnt Silber beim Springen der Nordischen Kombination

Tobias Simon gewinnt Silber beim Springen der Nordischen Kombination

03/02/2017 um 15:08Aktualisiert 03/02/2017 um 15:09

Tobias Simon hat die Silbermedaille beim Skispringen in der Nordischen Kombination der Winter-Universiade gewonnen.

David Welde erreichte den 6. Platz. Damit verdienten sich die zwei Deutschen Plätze unter den besten 10.

Bei einer Geschwindigkeit von 88,7 km/h erreichte Simon eine Weite von 97 m und unterlag nur Adam Cieslar (Polen), der um 1,8 Punkte führt.

Simon, der an der Universität Furtwangen studiert, hat bereits Erfahrung an der Universiade. Im Jahr 2015 sicherte er sich zusammen mit David Welde und und Johannes Wasel im slowakischen Štrbské Pleso die Goldmedaille im Teamspringen.

David Welde konnte sich damals auch zwei Silbermedaillen im Einzel sichern. Bei der diesjährigen Universiade ist es aber sein Kollege, der Silber für sich entscheiden konnte.

Die ersten 6 Plätze des Wettbewerbs gingen an Nordische Kombinierer aus Polen, Japan und Deutschland: Den dritten Platz belegte der Japaner Go Sonehara, gefolgt von Pawel Slowiok (Polen) und Go Yamamoto (Japan).

Bester kasachischer Athlet war Chingiz Rakparov, der, angefeuert vom heimischen Publikum, Platz 13 erreichte. Für seine Landsmänner sah es allerdings schlechter aus. Sie konnten sich im Startfeld von 24 nur noch die Plätze 20 und abwärts sichern.

Go Yamamoto sprang am weitesten und setzte nach 100 Metern auf, wofür er 70 Distanzpunkte erhielt. Tobias Simons Distanz betrug 97 m – die zweitbeste Weite, die er sich mit Go Sonehara teilt.

Schon in der ersten Runde des Wettbewerbs zeigten sich Simon und Welde stark. Welde konnte den 5. Platz für sich entscheiden, Simon erhielt auch hier Platz 2.

Beim Langlaufturnier am Morgen erreichte Simon Platz 6 und Welde Platz 5.

Nach einem ereignisreichen Tag, strahlten die Gewinner auf dem Siegerpodest. Es ist der 6. Tag der Winter-Universiade und die Zuschauer können sich auf 5 weitere Tage voller spannungsgeladenen Sportereignissen freuen.

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