Die Perspektive auf Zuschauer vor Ort ist der Grund für die erneute Verlegung. Während im Juni die Zulassung nennenswerter Zuschauermengen aufgrund der Pandemie unrealistisch erscheint, hofft der ACO im August mit dem Fortschreiten der Impfkampagnen, dass das Rennen wieder unter halbwegs normalen Bedingungen durchgeführt werden kann. Ein zweites Jahr ohne Zuschauereinnahmen kann oder will der ACO aus finanzieller Sicht nicht verkraften.
"Es war eine schwierige Entscheidung, ist aber die richtige", sagte ACO-Präsident Pierre Fillon. "Die 24 Stunden von Le Mans im zweiten Jahr in Folge hinter geschlossenen Toren abzuhalten, wäre undenkbar. Wir versuchen daher alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen und den Teilnehmern ein klares Bild von der Saison zu geben."
Fillon erklärte weiter: "Wir arbeiten sehr hart daran, eine sichere Veranstaltung mit allen notwendigen Gesundheitsmaßnahmen zu organisieren. Dieses Jahr verspricht mit dem Debüt der Hypercar-Klasse ein weiterer Thriller zu werden."
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Die Verlegung der 24 Stunden von Le Mans ist bereits die zweite durch Corona bedingte Kalenderänderung in der WEC 2021. Zuvor war bereits der Mitte März geplante Saisonauftakt in Sebring abgesagt und durch ein 8-Stunden-Rennen Anfang April in Portimão ersetzt worden.
Nach dem Saisonauftakt in Portugal folgt am 1. Mai das 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps, ehe die WEC durch die Le-Mans-Verlegung dann in eine zweieinhalb Monate lange Pause geht. Mitte Juli folgt dann das neue Rennen in Monza, nach Le Mans soll die Saison mit Läufen in Fuji und Bahrain beendet werden.
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