24h Le Mans 2026: Cadillac-Bestzeit gestrichen! Dries Vanthoor holt Pole Position für BMW in Hyperpole-Krimi
BMW startet bei den 24 Stunden von Le Mans von der Pole Position. Dries Vanthoor umrundete im BMW #15 am Donnerstagabend den Circuit de la Sarthe in 3:22,564 Minuten und sicherte den Bayern die perfekte Ausgangsposition für den Langstreckenklassiker. Dabei profitierte BMW allerdings von einer gestrichenen Bestzeit von Jack Aitken im Cadillac #38, der zunächst 0,005 Sekunden schneller gewesen war.
Kuriose Hyperpole: Cadillac-Bestzeit gestrichen - BMW jubelt verspätet
Quelle: Eurosport
Entsprechend groß war zunächst die Freude bei Jack Aitken und dem Cadillac-Team, sah es doch gegen Ende der Hyperpole-Session so aus, als würde der Brite dem BMW #15 die Pole Position um fünf Tausendstelsekunden wegschnappen.
Doch direkt nach der Hyperpole-Ehrung, bei der Aitken mit seinen Teamkollegen Sebastien Bourdais und Earl Bamber noch freudestrahlend die Pole-Medaillen entgegengenommen hatte, folgte die große Ernüchterung: Die Top-Zeit des Ex-Formel-1-Piloten wurde gestrichen. Startplatz eins geht an BMW.
Grund hierfür war jedoch nicht ein Überschreiten der Track Limits, sondern ein Vergehen ganz zu Beginn der Hyperpole-Session: Aitken war zu früh aus seiner Pitbox in die Fast Lane gefahren. Dies führt zu einer Streichung der zwei besten Runden. Somit fiel der Jota-Cadillac auf Startplatz zehn zurück.
Profiteur dieser Strafe war neben Pole-Setter BMW auch der Cadillac #12 (Deletraz/Stevens/Nato), der auf Startplatz zwei aufrückte. Dahinter startet der Alpine #35 (da Costa/Milesi/Habsburg) vor dem BMW #20 (Frijns/Rast/S. van der Linde).
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Aitken zu früh in der Fast Lane: Deshalb verlor Cadillac die Pole
Quelle: Eurosport
Toyota fliegt in der Hyperpole-1-Session raus
"Ich glaube, besser hätte es jetzt nicht laufen können. Die Plätze eins und vier. Wir freuen uns schon auf das Rennen. Und ich glaube, unser Fahrer auf Pole wird sich besonders drauf freuen", sagte BMW-Motorsportchef Andreas Roos gegenüber "Motorsport-Total.com".
"Die Runde war wirklich am Limit. Aber wir kennen Dries. Er hat es über die Jahre schon bewiesen, was er speziell im Qualifying abrufen kann. Und er hat das alles perfekt gemacht. Das Auto steht an einem Stück auf Pole, besser könnte es nicht sein", lobte Roos seinen belgischen Schützling.
Eine große Enttäuschung erlebte derweil Toyota. Die Japaner, die von 2018 bis 2022 fünfmal in Le Mans triumphieren konnten, scheiterten mit beiden Autos bereits im ersten Teil der Hyperpole-Session und mussten beim entscheidenden Kampf um die Pole Position zuschauen. So gehen der Toyota #7 (Conway/Kobayashi/de Vries) und der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) nur von Platz 14 und 15 ins Rennen.
Auch für Ferrari verlief der Kampf um die Startpositionen nicht nach Wunsch. Nachdem das Titelverteidiger-Auto #83 (Ye/Kubica/Hanson) zusammen mit den beiden Peugeot-Hypercars bereits im Qualifying den Sprung in die Hyperpole verpasste, musste am Donnerstagabend im ersten Teil dann auch die #50 (Fuoco/Nielsen/Molina) die Segel streichen. Die #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) schaffte es in die Hyperpole-2-Session und startet am Samstag von Position acht.
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Improvisierte Ehrung: BMW-Trio erhält Pole-Medaillen vor der Box
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LMGT3: Drudi holt im Aston Martin zweite Le-Mans-Pole in Folge
In der LMP2 ging die Pole Position an den Oreca #29 (Rousset/Masson/Gray). Esteban Masson brauchte für die Runde auf dem Circuit de la Sarthe 3:32,855 Minuten und verwies den Oreca #28 (Lafargue/Rinicella/Van Uitert) mit 0,387 Sekunden Rückstand auf Startplatz zwei und den Oreca #24 (Heinemeier Hansson/Pearson/Doohan) auf Rang drei (+0,655).
In der LMGT3 wiederholte Mattia Drudi seine starke Hyperpole-Performance aus dem Vorjahr und sicherte sich im Aston Martin #27 (James/Robichon/Drudi) seine zweite Le-Mans-Pole in Folge. Mit seiner Zeit von 3:52,433 Minuten war fast eine Sekunde schneller als der zweitplatzierte Ferrari #21 (Hériau/Mann/Rovera), der von Alessio Rovera pilotiert wurde (+0,979 Sekunden).
Dahinter sicherten sich die beiden Lexus-Boliden mit der #87 (Umbrärescu/Schmid/López) und #78 (Van Rompuy/David/Hawksworth) die Startplätze drei und vier.
Augusto Farfus steuerte den BMW #32 (Leung/Gelael/Farfus) auf Rang fünf (+1,968), gefolgt von dem BMW #69 (McIntosh/Thompson/Harper / +2,222).
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Frust beim Heimspiel: Beide Peugeots fliegen im Qualifying raus
Quelle: Eurosport
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