24 Stunden von Le Mans 2026: Peugeot und Kubica-Ferrari verpassen Hyperpole - Habsburg im Alpine mit Quali-Bestzeit

Der Österreicher Ferdinand Habsburg hat im Alpine #35 im Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans ein erstes Ausrufezeichen gesetzt: Der 28-Jährige fuhr in 3:23,135 Minuten die Bestzeit vor den starken Cadillacs und meldete damit Ambitionen auf die Pole Position an, die am Donnerstag in der Hyperpole ausgefahren wird. Dort nicht mit dabei sind Peugeot und der Vorjahressieger Ferrari #83.

Frust beim Heimspiel: Beide Peugeots fliegen im Qualifying raus

Quelle: Eurosport

Phil Hanson fehlten im AF-Corse-Ferrari #83 (Ye/Kubica/Hanson) nach Ablauf der Qualifying-Session 2,360 Sekunden auf die Bestzeit von Ferdinand Habsburg und musste sich mit Rang 17 begnügen. Damit verpasste er den Sprung unter die besten 15 in der Hypercar-Klasse für die Hyperpole-Session am Donnerstag (ab 19:45 Uhr live bei Eurosport 1 und HBO Max) um fast eine Sekunde.
Auch für die beiden Werks-Ferraris mit der #50 (Fuoco/Nielsen/Molina) und #51 Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) verlief das Qualifying nicht nach Wunsch, als 14. und 15. schafften es Nicklas Nielsen (#50) und Alessandro Pier Guidi (#51) aber immerhin noch in die Hyperpole.
Komplett enttäuschend verlief das Qualifying für Peugeot: Weder Stoffel Vandoorne auf der #93 (Di Resta/Vandoorne/Cassidy) noch Malthe Jakobsen in der #94 (Duval/Jakobsen/Pourchaire) konnten die Zeiten der Konkurrenz mitgehen, sodass sie die Session auf den Rängen 16 und 18 beendeten. Damit müssen beide Autos des französischen Herstellers in der Hyperpole zuschauen.
Deutlich besser verlief die Qualifikation für die zweite französische Marke: Dank einer starken Runde von Ferdinand Habsburg in der #35 (da Costa/Milesi/Habsburg) durfte sich Alpine über die Qualifying-Bestzeit freuen und darf sich nun sogar Hoffnungen auf die Pole Position für den Langstreckenklassiker machen.

Qualifying: Rene Rast im BMW #20 auf Platz vier

In 3:23,135 Minuten verwies der Österreicher den Cadillac #12 (Deletraz/Stevens/Nato) mit Louis Deletraz am Steuer (+0,013 Sekunden) und den WTR-Cadillac #101 (R.Taylor/J.Taylor/Albuquerque) mit Jordan Taylor (+0,188) auf die Plätze zwei und drei.
picture

"Danke Mama!" Habsburg mit emotionalen Worten nach Quali-Bestzeit

Quelle: Eurosport

Dahinter landete René Rast im BMW #20 (Frijns/Rast/van der Linde) auf Rang vier (+0,309). Die beiden Toyota mit der #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) und #7 (Conway/Kobayashi/De Vries) belegten die Plätze acht und zwölf.
In der LMP2 war die Entscheidung um den Einzug in Hyperpole deutlich knapper. Dort entschieden letztlich 0,035 Sekunden übers Weiterkommen. Dabei setzte sich Daniel Schneider im United-Autosports-Oreca #222 (Schneider/Hanley/Jarvis) gegen Horst Felbermayr jun. im Proton-Oreca #44 (H. Felbermayr jun./H.F. Felbermayr/Fluxa) durch. Die LMP2-Bestzeit fuhr Doriane Pin im Duqueine-Oreca #30 (Pin/Andlauer/Verschoor) in 3:34,662 Minuten.
picture

Ferrari-Schreckmoment: Titelverteidiger fliegt im ersten Training ab

Quelle: Eurosport

Die Topzeit in der LMGT3 gelang Peter Dempsey in der TF-Sport-Corvette #34 (Dempsey/Yoluc/Eastwood) in 3:55,744 Minuten. Unter den zehn Autos, die sich vorzeitig aus dem Kampf um die Pole Position verabschieden mussten, waren unter anderem Abdulla Al-Khelaifi im Iron-Lynx-Mercedes-AMG #62 (Al-Khelaifi/Hanses/Alesi), Antares Au im Garage-59-McLaren #10 (Au/Fleming/Kirchhöfer) und Ben Keating in der TF-Sport-Corvette #33 (Keating/Edgar/Catsburg).
picture

24 Stunden von Le Mans: So lief die WEC-Saison 2026 bislang

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung