24h Le Mans 2026: BMW im packenden Dreikampf mit Cadillac und Toyota um die Spitze - René Rast brilliert am Start
BMW hat nach rund siebeneinhalb gefahrenen Stunden gute Chancen auf den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans. Zwar lag das BMW-Hypercar #20 (Frijns/Rast/S. van der Linde) nach 123 absolvierten Runden auf dem Circuit de la Sarthe nur auf Rang vier hinter dem Cadillac #38, dem Toyota #8 und dem Cadillac #12, allerdings waren alle Boliden auf unterschiedlichen Strategien unterwegs.
Schock für BMW: Polesetter Vanthoor verliert Reifen nach Kollision
Quelle: Eurosport
So führte nach den ersten absolvierten Runden in der Nacht der Cadillac #38 (Bourdais/Bamber/Aitken), jedoch hatte das Team, das in der Hyperpole am Donnerstag aufgrund zwei gestrichener Runden die Pole Position nachträglich aberkannt bekommen hatte, einen Boxenstopp weniger als die direkte Konkurrenz absolviert.
Virtuell in Führung lag daher der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) mit rund 16 Sekunden vor dem Cadillac #12 (Deletraz/Stevens/Nato) und dem BMW #20, der zu diesem Zeitpunkt von René Rast pilotiert wurde. Für den weiteren Rennverlauf bahnt sich aufgrund der unterschiedlichen Taktiken ein packender Dreikampf um den Sieg an.
Deutlich weiter hinten befand sich bei Einbruch der Nacht das BMW-Schwesterauto #15, das als Polesetter in die 94. Austragung des Langstreckenklassikers gegangen war.
Nachdem Dries Vanthoor am Donnerstag in der Hyperpole aufgrund der Streichung der Cadillac-Bestzeit von Jack Aitken Startplatz eins geholt hatte, hatte Ex-Formel-1-Pilot Kevin Magnussen die Ehre, das Fahrerfeld in die erste Runde zu führen.
Die Freude über Startplatz eins - die erste in Le Mans für BMW überhaupt - hielt im Rennen aber nur sehr kurz, denn schon nach wenigen Sekunden zog der von Platz zwei gestartete Cadillac #12 mit Will Stevens am Dänen vorbei. Das sollte allerdings nicht der einzige Platzverlust für den Polesetter bleiben, denn Magnussen konnte auch die #20 mit René Rast nicht hinter sich halten.
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Von vier auf eins! BMW-Pilot Rast mit Traumstart in Le Mans
Quelle: Eurosport
René Rast übernimmt nach Traumstart die Führung
Das war Rast allerdings nicht genug: Auf der Hunaudières-Geraden schnappte sich der 39-Jährige, der von Platz vier ins Rennen gegangen war, auch den Cadillac und übernahm die Führung. Von da an entwickelte sich ein packender Kampf mit Toyota und Cadillac.
Für die #15 ging es im weiteren Rennverlauf noch weiter zurück. Ausgerechnet Polesetter Vanthoor rutschte nach einer Berührung mit dem LMP2-Boliden #3 gegen Ende der sechsten Stunde am rechten Hinterrad der Reifen von der Felge. Der Belgier schaffte es zwar anschließend zurück in die Box, verlor aber sehr viel Zeit und Plätze.
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Schock für BMW: Polesetter Vanthoor verliert Reifen nach Kollision
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Auch für Ferrari, das zuletzt dreimal in Folge an der Sarthe triumphieren konnte, verlief das 24-Stunden-Rennen bisher nicht nach Wunsch. Zusätzlich zur fehlenden Pace im Kampf um die Spitze leisteten sich die #50 (Fuoco/Nielsen/Molina) und #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) auch jeweils einen Patzer.
Ferrari mit zwei Kollisionen
Zunächst drehte sich Antonio Fuoco in der #50 auf Position sechs liegend in der dritten Rennstunde nach einem missglückten Überholvorgang eines LMP2-Boliden, wenig später hatte auch Alessandro Pier Guidi in der #51 eine unschöne Begegnung mit einem LMP2-Auto. In den Esses kollidierte er mit dem LMP2-Fahrzeug #9, wofür er anschließend eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt bekam.
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Schrecksekunde für Ferrari: Kollision mit LMP2-Boliden und Dreher
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Nach rund siebeneinhalb Stunden lag die #51 mit knapp zwei Minuten Rückstand auf die Spitze auf Rang sechs. Direkt dahinter folgte die #50 mit weiteren 40 Sekunden Abstand. Der Titelverteidiger-Ferrari #83 um Robert Kubica hatte als Zehnter bereits eine Runde Rückstand.
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Nächster Ferrari-Aufreger: #51 kollidiert mit #9
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In der LMP2 führte das Duqueine Team #30 (Pin/Andlauer/Verschoor) vor den beiden Interpol-Europol-Competition-Autos #343 (Garg/de Gerus/Müller / +15,922 Sekunden) und #43 (Smiechowski/Dillmann/Yelloly / +1:17,349 Minuten).
Derweil dominierte Lexus in der LMGT3-Kategorie. Nach 108 absolvierten Runden lag der Lexus #78 (van Rompuy/David/Hawksworth) mit knapp zehn Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Lexus 87 (Umbrarescu/Schmid/Lopez) an der Spitze. Rang drei belegte der Porsche #91 (Cottingham/Boguslawski/Güven) mit 35 Sekunden Abstand.
Die Zielflagge fällt am Sonntag um 16:00 Uhr (live bei Eurosport und HBO Max).
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Mercedes hebt ab! Dumbreck überschlägt sich 1999 mehrfach
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