Ferrari holt WM-Titel in der WEC 2025 - Toyota siegt beim Finale in Bahrain, Manthey und Lexus triumphieren in ihren Klassen

Ferrari hat beim Finale der WEC-Saison 2025 in Bahrain Geschichte geschrieben: James Calado, Alessandro Pier Guidi und Antonio Giovinazzi wurden mit dem Ferrari 499P Weltmeister. Der vierte Platz reichte zum Titel - Toyota feierte mit dem GR010 #7 den Rennsieg. In den anderen Klassen verteidigte Manthey-Racing die GT3-Trophäe, während Lexus den Klassensieg im letzten Lauf der Saison holte.

Highlights: Toyota glänzt beim WEC-Finale in Bahrain

Quelle: Eurosport

James Calado, Alessandro Pier Guidi und Antonio Giovinazzi sind die Langstrecken-Weltmeister 2025. Im Ferrari 499P #51 holten sie bei den 8 Stunden von Bahrain den vierten Platz. Gleichzeitig sicherte sich Ferrari den Herstellertitel durch die Plätze drei und vier der beiden Werksautos. Es ist das erste Mal seit 1972, dass Ferrari eine Weltmeisterschaft mit Prototypen gewinnt.
Den Sieg beim Finale holten Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries im Toyota GR010 Hybrid #7 nach einer dominanten Fahrt. Nach einer Saison, in der Toyota bislang nicht einmal einen Podiumsplatz erzielt hatte, wirkte dieses Rennen wie eine Rückkehr in alte Zeiten von Toyota Gazoo Racing. Selbst zwei Safety-Car-Phasen konnten die #7 an diesem Samstagabend nicht stoppen.
Das Rennen wurde in einem 31-Minuten-Sprint entschieden, nachdem der BMW #15 (D. Vanthoor/Magnussen/Marciello; DNF) eine Safety-Car-Phase aufgrund eines Reifenschadens ausgelöst hatte.
Der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa; 2.) machte den Doppelsieg perfekt. Zwar wurde er in der Schlussphase vom Ferrari #51 bedrängt, doch dieser begnügte sich damit, den WM-Titel einzufahren. Am Ende ließ Alessandro Pier Guidi noch das Schwesterfahrzeug #50 (Fuoco/Molina/Nielsen; 3.) vorbei, das damit noch Rang drei in der Fahrer-WM holte und den Ferrari-Totaltriumph perfekt machte.

Ferrari sichert alle Titel

Ferrari gewann damit alle Titel: Fahrer, Hersteller und Titel in der Privatteamwertung - Letzterer wurde bereits vorzeitig in Austin durch den AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson; 5.) entschieden.
Der gelbe hatte das gesamte Rennen über nicht die Pace der roten Werkswagen und musste sich am Ende sogar dem Cadillac #12 (Lynn/Nato/Stevens; 6.) erwehren, der frischere Reifen hatte. Die #12 rettete den Tag für Cadillac, an dem alle LMDh-Boliden chancenlos waren.

BMW punktet dank Strategie

Der Aston Martin #009 (Riberas/Sörensen/De Angelis; 7.) landete als letztes Fahrzeug in der Führungsrunde. Alle anderen Hypercars wurden überrundet, weil das letzte Safety-Car in eine Phase fiel, in der einige Hypercars bereits gestoppt hatten und andere noch nicht. Letztere konnten ihren Stopp unter VSC absolvieren, das dem Safety-Car wie üblich vorgeschaltet wurde.
Die Punkteränge komplettierten der BMW #20 (Rast/Wittmann/S. van der Linde; 8.), der mit einer guten Strategie ein kaum mögliches Punkteergebnis für BMW an diesem Tag holte, und die beiden Peugeot 9X8, die die falsche Strategie für das späte Safety-Car hatten. Diese Strategie wählte auch Porsche an einem Tag, an dem nach Einbruch der Dunkelheit gar nichts mehr lief. Das Abschiedsrennen endete auf den Plätzen 13 und 14.

Manthey verteidigt GT3-Titel

Manthey-Racing hat die Endurance-Trophäe in der LMGT3-Klasse sowohl in der Fahrer- als auch Teamwertung verteidigt.
Der Manthey-Porsche #92 (Hardwick/Pera/Lietz) arbeitete sich vom vorletzten Startplatz sauber während des Rennens nach vorn. Ein vierter Platz reichte zum Titelgewinn. Den Sieg holte der ASP-Lexus #87 (Umbrarescu/Schmid/Lopez).
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Bitteres Aus: Corse #54 dreht sich von der Strecke

Quelle: Eurosport


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