Benedikt Doll spricht über die Pläne nach seiner aktiven Biathlon-Karriere - Job als TV-Experte?

Benedikt Doll hat bekannt gegeben, welche neuen Aufgaben das Leben für ihn nach der aktiven Karriere bereit hält. "Ich werde Sustainable Systems Engineering studieren", sagte der 34-Jährige, der Ende dieser Saison seine Laufbahn beendete, im Interview mit der IBU. Neben seinem Studium kann sich der Deutsche aber auch vorstellen, noch einmal im Biathlon zu arbeiten - jedoch in anderer Funktion.

Konfettiregen zum Karriereende: Doll emotional verabschiedet

Quelle: Eurosport

"Ich werde zurückkommen, mindestens als Zuschauer", erklärte der Sprint-Weltmeister von Hochfilzen. Ein Comeback - möglicherweise als TV-Experte - wollte Doll nicht ausschließen. E sei momentan aber noch nichts Konkretes geplant.
Zunächst einmal will sich Doll nun auf sein Studium in Sustainable Systems Engineering kümmern. Für den ehemaligen Biathleten ist es bereits das zweite Studium, nachdem er während der aktiven Karriere schon einen Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen erfolgreich abgeschlossen hatte.
Den Biathlon-Sport vermisst Doll so kurz nach seinem Karriereende noch nicht. "Ich bin glücklich und schaue nicht zurück", erklärte der 34-Jährige.
Vor allem der Zeitpunkt sei der richtige gewesen, befindet der Schwarzwälder: "Mir war es wichtig, dann mit dem Sport aufzuhören, wenn man sich Zeit für eine zweite Karriere nehmen kann. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt gekommen."

Doll: "Die Rennen werde ich nicht vermissen"

Ein bisschen wehmütig schaut Doll dann aber doch auf das Leben ohne den gesamten Biathlon-Zirkus. "Ich werde es vermissen, mit meinen Teamkollegen zu trainieren und mit ihnen zusammenzusitzen", sagte der zweifache Medaillengewinner der Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang.
Die Anstrengung fehlt dem 34-Jährigen dagegen gar nicht. "Die Rennen werde ich nicht vermissen. Es war immer sehr hart. Ich konnte ein Rennen nie genießen, nur die Momente danach, wenn es ein gutes Rennen war."
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Quelle: Eurosport

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