Die IBU hatte den heute 35-Jährigen im Februar aufgrund von Auffälligkeiten in seinem biologischen Blutpass für sämtliche Rennen zwischen 2010 und 2014 disqualifiziert. Darunter fallen auch die Olympischen Spiele 2010, bei denen Ustjugow Gold im Massenstart und Bronze mit der Staffel gewann, sowie 2014, als er mit dem russischen Quartett siegte.

Für die Neuvergabe der Olympia-Medaillen ist das Internationale Olympische Komitee (IOC) zuständig. Die deutsche Staffel mit Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp war in Sotschi Zweiter. Die gleichsam gegen Ustjugow verhängte Vier-Jahres-Sperre fällt nicht sonderlich ins Gewicht, bereits 2014 hatte er seine Karriere beendet.

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Ustjugows Anwälte hatten vor dem CAS argumentiert, dass die zu hohen Hämoglobinwerte bei Ustjugow auf eine genetische Anomalie zurückzuführen seien, die schon dessen Eltern besaßen. Der CAS folgte dem nicht. Die IBU begrüßte am Dienstag die Entscheidung der Richter in Lausanne: "Sie unterstreicht unser Bemühen sicherzustellen, dass Biathlon ein sauberer und glaubwürdiger Sport ist."

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(SID)

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