Biathlon-Rentnerin Denise Herrmann-Wick lässt aufhorchen: "Großes Projekt steht jetzt vor der Tür"

Denise Herrmann-Wick hat im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Sportpreises mit einer Ankündigung bezüglich ihrer Zukunft aufhorchen lassen. "Ein großes Projekt steht jetzt vor der Tür", sagte die 34-Jährige, die im Frühjahr ihre aktive Laufbahn beendet hatte, im "Bayerischen Fernsehen". Gemeinsam mit Ex-Kombinierer Eric Frenzel wurde sie am Samstag für ihre erfolgreiche Karriere ausgezeichnet.

Denis Herrmann-Wick

Fotocredit: Imago

Die beiden Ausnahme-Athleten heimsten in der Kategorie "Herausragende Sportkarriere" jeweils den bayerischen Staatspreis ein.
"Vielen Dank an das bayerische Innenministerium für diesen emotionalen Abend", schrieb Herrmann-Wick im Anschluss bei Instagram unter einen Foto-Post, auf dem sie mit der Trophäe abgebildet ist. Die 34-Jährige erfülle es außerdem mit "großem Stolz", dass sie den Preis gemeinsam mit Ex-Kombinierer Eric Frenzel überreicht bekommen habe.
Herrmann-Wick hatte im Frühjahr ihre überaus erfolgreiche Biathlon-Karriere beendet. Während ihrer aktiven Laufbahn wurde sie zweimal Weltmeisterin, zuletzt Anfang dieses Jahres bei der Heim-WM in Oberhof im Sprint. Zudem wurde die Deutsche 2022 in Peking Einzel-Olympiasiegerin.
Wie es auf beruflicher Ebene für Hermann-Wick nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere weitergeht, ist indes noch offen. "Ein großes Projekt steht jetzt vor der Tür", kündigte die "Biathlon-Rentnerin" am Samstag im Rahmen der Preisverleihung an: "Es sind schon ein paar Sachen in der Planung", führte sie aus, ohne dabei weiter ins Detail zu gehen.

Herrmann-Wick trainiert mit Nachwuchsathletin De Buhr

Die Olympiasiegerin hatte bereits vor Kurzem ihre Fans in den Sozialen Medien mit Fotos vom Schießstand in ihrer Wahl-Heimat Ruhpolding überrascht. Allerdings arbeitete Herrmann-Wick nicht etwa an einem sportlichen Comeback, sondern absolvierte eine Trainingseinheit mit Nachwuchsathletin Charlotta de Buhr.
Eine grundsätzliche Rückkehr zum Biathlon wollte sie aber dennoch nicht ausschließen. "Natürlich kann ich mir irgendwann einmal vorstellen, dem Sport insgesamt, nicht als Trainerin, aber in irgendeiner Rolle, erhalten zu bleiben", erklärte die 34-Jährige zuletzt bei "Web.de".
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