Canmore: Johan-Olav Botn erhielt Hassnachrichten rund um Weltcup-Debüt - Youngster lässt Kritiker verstummen

Das norwegische Biathlon-Talent Johan-Olav Botn hat eigenen Aussagen zufolge Hassnachrichten erhalten. Wie der 24-Jährige gegenüber dem norwegischen Rundfunksender "NRK" erklärte, hatte er die Kommentare im Zuge seiner Nominierung für den Weltcup in Oberhof erhalten. Wenige Wochen später konnte er seine Kritiker beim Saison-Finale in Canmore aber Lügen strafen.

Johan-Olav Botn

Fotocredit: Getty Images

"Ich habe da ein paar Nachrichten bekommen", schilderte er im Gespräch mit "NRK". "Ich glaube, Sjaastad ist bei den Hardcore-Biathlonfans sehr beliebt. Es gab einige, die komisch waren, aber es war eine besondere Erfahrung."
Botn war Anfang Januar überraschenderweise für Vetle Sjaastad Christiansen nominiert worden, der Youngster nahm in Oberhof den Platz des Routiniers ein. Ein Umstand, der einigen Anhängern wohl sauer aufstieß.
"Es ist so unpassend, was sie geschrieben haben, dass es mich nicht wirklich tangiert hat", versicherte Botn aber.
Dennoch erlebte er ein unglückliches Weltcup-Debüt. Im Sprint leistete sich Botn am Schießstand vier Fehler, in der Verfolgung wurde ihm ein Fehlstart samt einer Zeitstrafe von 30 Sekunden zum Verhängnis.

Botn lässt Kritiker in Canmore verstummen

Daraufhin trat Botn wieder im IBU Cup an und empfahl sich in den folgenden Wochen dank starker Leistungen erneut für den Weltcup.
Beim Saison-Finale in Canmore ist der aufstrebende Skijäger wieder am Start - und ließ seine Kritiker bereits im Sprint verstummen.
Ohne einen einzigen Fehler erreichte Botn das Ziel und reihte sich beim Sieg von Johannes Thingnes Bö als drittbester Norweger auf einem starken fünften Platz ein (+1:13,2 Minuten). Für Christiansen reichte es lediglich zu Rang 19 (1 Strafrunde/+2:03,7 Minuten).
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"Chapeau! Chapeau!" Bö läuft zur kleinen Kristallkugel

Quelle: Eurosport

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