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Weltcup in Hochfilzen: Deutsche Männer-Staffel im Kampf ums Podium noch abgefangen - Sieg an Norwegen
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Publiziert 12/12/2021 um 13:18 GMT+1 Uhr
Die deutschen Biathleten haben in der zweiten Staffel des Winters das Podium erneut knapp verpasst. Erik Lesser, Johannes Kühn, Roman Rees und Philipp Nawrath fehlten in Hochfilzen nach zehn Nachladern auf Platz vier 12,7 Sekunden zu Rang drei. Weltmeister Norwegen gewann mit fünf Nachladern in 1:14:34,8 Stunden vor Frankreich (0 Strafrunden+8 Nachlader/+21,2 Sekunden) und Russland (1+8/+47,3).
Staffel-Finale in Hochfilzen: Deutschland verpasst Podest knapp
Quelle: Eurosport
Nawrath gab in der Schlussrunde den dritten Platz für das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV), das erstmals seit Februar 2019 ohne Benedikt Doll an den Start gegangen war, aus der Hand.
Das Rennen hatte vielversprechend begonnen. Startläufer Lesser kam mit zwei Nachladern aus, ließ seine Konkurrenten um den vierfachen Weltmeister Sturla Holm Lägreid in der Loipe stehen und übergab als Führender an Kühn. "Läuferisch habe ich das umsetzen können, was ich mir vorgenommen habe. Ich bin schon zufrieden", sagte der Routinier in der ARD.
Kühn leistete sich wie schon am Samstag in der Verfolgung drei Fehler im Stehendanschlag. "Es ist Zeit, ein bisschen Pause zu machen. Die letzten Tage waren sehr anstrengend, sowohl körperlich als auch mental", sagte der 30-Jährige nach dem abschließenden Staffelrennen niedergekämpft. Erst der sensationelle Sieg im Sprint am Freitag, dann die vergebenen Chancen in der Verfolgung und mit dem Team
. "Ich bin muskulär nicht ganz auf der Höhe gewesen. Stehend hat der Oberschenkel manchmal gezuckt, wo er nicht zucken sollte", sagte Kühn nach dem bitteren vierten Platz in der Staffel.
Kühn übergab trotzdem im Spitzenfeld an Rees, der mit drei Nachladern die Position verteidigte. Schlussläufer Nawrath lag nach dem letzten Schießen noch auf Podestkurs, brach in der Schlussrunde aber ein.
In der ersten Staffel der Saison hatten die deutschen Skijäger auf Platz vier das Podium ebenfalls noch knapp hinter Russland verpasst.
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(SID)
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"Jetzt fällt er völlig auseinander": Kühn verballert Siegchance
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