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Biathlon - Weltcup in Hochfilzen: Franziska Preuß und Philipp Nawrath wollen Gelbe Trikots verteidigen
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Publiziert 07/12/2023 um 16:36 GMT+1 Uhr
Bestückt mit gleich zwei Gelben Trikots wollen die deutschen Biathleten in Hochfilzen ihren Traumstart fortsetzen. Doch nach dem Fluorverbot bleibt eine Portion Ungewissheit. Trotz des überraschend starken Saisonbeginns im schwedischen Östersund warnt unter anderem Herren-Trainer Uros Velepec vor zu großer Euphorie: die Arbeit gehe weiter. Die Schießzeiten machen allerdings Hoffnung.
Nawrath wimmelt Christiansen ab und bleibt in Gelb
Quelle: Eurosport
Franziska Preuß verstaute das Gelbe Trikot sorgsam in ihrem Koffer, Philipp Nawrath präsentierte das Ehrenstück noch kurz bei einem Abstecher in der Heimat. Beide würden sich beim zweiten Weltcup nur zu gerne an ihre neue Lieblingsfarbe gewöhnen.
"Hochfilzen ist für mich ja eigentlich die Nachbar-Biathlonanlage", frohlockte Bayer Nawrath und sendete eine kleine Kampfansage: "Ich möchte da weitermachen, wo ich in Östersund aufgehört habe."
Zumal wegen des Fluorwachsverbots eine gehörige Portion Ungewissheit bleibt. In Östersund liefen die deutschen Skier bei trockenen und kalten Bedingungen prächtig.
Für die Sprints am Freitag (ab 11:25 und 14:25 Uhr bei Eurosport 1 und discovery+) sind erstmals in dieser Saison leichte Plusgrade vorhergesagt, am Wochenende soll es in Tirol Niederschlag geben. "Wir wissen nicht, wie wir bei nasseren Verhältnissen dastehen", sagte Cheftechniker Sebastian Hopf der "SZ".
Extreme Verbesserung am Schießstand
Es sei derzeit "naturgemäß sehr viel Trial and Error dabei", erklärte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling. Es gelte nun, "sich fast alles neu zu erarbeiten". Deshalb werde sich "die Frequenz der Extreme erhöhen". Es sei "jeden Tag aufs Neue eine Fleißarbeit", so Hopf: "Es ist eine neue Wissenschaft geworden."
Uros Velepec ist da deutlich optimistischer. "Wir können nur in unsere Skitechniker vertrauen", betonte der neue Herren-Cheftrainer bei "Merkur/tz": "Sie leisten exzellente Arbeit."
Dies gilt auch für ihn selbst als Nachfolger von Mark Kirchner, unter anderem drückte er die Schießzeiten seiner Schützlinge extrem nach unten.
"Schneller denken, schneller den ersten Schuss abgeben, schneller fokussiert sein, bereits 100 Meter vor dem Schießstand gedanklich da sein und dann schneller in Position kommen", erklärte der Slowene: "Das war viel Drill, viel Arbeit. In diesen Segmenten sind wir den Norwegern näher gekommen."
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"Gänsehaut!" Nawrath distanziert Bö: Highlights der Sprint-Sensation
Quelle: Eurosport
Deutsche Mannschaft bleibt geerdet
Die Mannschaft sei aber noch "weit davon entfernt, jetzt schon zu begeistert zu sein", führte der 56-Jährige aus: "Der Job ist noch lange nicht erledigt. Die lange Saison, die WM, die Heimrennen, wo wir unsere Fans begeistern wollen, all das kommt erst noch. Und wir wollen die Norweger, die Franzosen, Samuelsson und Ponsiluoma die ganze Zeit über angreifen." Das werde "harte Arbeit".
Doch vor allem die Gesamtweltcupführenden Preuß und Nawrath scheinen gewappnet.
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(SID)
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