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Östersund: DSV will an Erfolge von Östersund anknüpfen - Anna Weidel ersetzt erkrankte Hanna Kebinger
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Publiziert 06/12/2023 um 16:19 GMT+1 Uhr
Nach dem Auftakt in Östersund verschlägt es den Biathlon-Weltcup ins österreichische Hochfilzen. Zwischen 8. und 10. Dezember will der DSV an die starken Ergebnisse zum Saisonstart anknüpfen und setzt fast auf denselben Kader wie in Schweden. Einzig Anna Weidel rückt für die erkrankte Hanna Kebinger ins Team. In Tirol soll es wieder Top-Ergebnisse regnen - aber "ohne jegliche Form von Arroganz".
Anna Weidel kehrt in den Weltcup zurück
Fotocredit: Getty Images
"Das Männerteam bleibt identisch zu dem von Östersund. Bei den Damen kann Hanna Kebinger, die krank geworden ist, leider nicht starten", sagte Bitterling am Mittwoch: "Anna Weidel rückt dafür nach und kommt ins Weltcup-Team zurück. Wir freuen uns, dass sie mit dabei ist und wünschen ihr, dass sie gute Rennen in Hochfilzen zeigen kann."
Zehn Podestplätze - davon zwei Siege - eroberte der DSV beim Saisonauftakt in Östersund, Franziska Preuß und Philipp Nawrath reisen zudem mit dem Gelben Trikot im Gepäck nach Hochfilzen (8. bis 10. Dezember live und on-demand bei discovery+). Besser hätte der Start in den Winter für die deutschen Skijäger und Skijägerinnen also kaum verlaufen können, nun gilt es, das Niveau zu aufrechtzuerhalten.
"Natürlich machen solche Erfolge etwas mit einem Team in puncto Selbstvertrauen", erklärte Bitterling.
"Entsprechend positiv auf- und eingestellt reisen wir nach Hochfilzen an, allerdings ohne jegliche Form von Arroganz", unterstrich er.
Voigt: "Hochfilzen ist für mich zwiegespalten"
Hinter der Gesamtweltcupführenden Preuß überzeugte bei den DSV-Damen vor allem Vanessa Voigt. Sowohl im Einzel als auch in Verfolgung und Staffel bejubelte die 26-Jährige den dritten Platz. "Meine Emotionen, wenn ich an Östersund denke, sind geprägt von Überraschung und auch Freude. Es war ein unerwartet guter Saisonstart", schwärmte sie.
In Hochfilzen möchte Voigt ihren Erfolgslauf möglichst fortsetzen, hielt sich aber mit etwaigen Kampfansagen zurück. "Der Weltcup-Ort Hochfilzen ist für mich zwiegespalten: Auf der einen Seite freue ich mich, ein bisschen näher an der Heimat zu sein, und dass die Tage hier wieder länger hell sind", so Voigt. "Aber die Strecken sind mit sehr langgezogenen Passagen sehr schwierig, und auch der Schießstand ist nicht so einfach."
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Quelle: Eurosport
Für Nawrath wird die Rückkehr in die Alpen ein besonderes Erlebnis. "Ich möchte da weitermachen, wo ich in Östersund aufgehört habe und freue mich sehr, mit dem gelben Trikot anzureisen", meinte Nawrath. "Vor heimischem Publikum laufen zu können ist immer etwas ganz Besonderes."
Für selbstverständlich nimmt er seine aktuelle Form aber nicht. "Auch wenn ich aktuell gut drauf bin - für ein super Rennen gehört immer das Quäntchen Glück dazu."
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