Sportdirektor Bitterling verlässt Deutschen Skiverband nach Saisonende und schließt sich Biathlon-Weltverband IBU an
Felix Bitterling, Sportdirektor Biathlon im Deutschen Skiverband (DSV), wird den DSV überraschend zum Saisonende 2025/26 verlassen. Der 48-Jährige wechselt zum Weltverband Internationale Biathlon Union (IBU). Das gab der DSV am Samstagmorgen via Pressemitteilung bekannt. "Zunächst gilt meine volle Aufmerksamkeit aber dem Olympiawinter – wir haben noch viel vor", wird Bitterling zitiert.
Biathlon: Felix Bitterling (Sportdirektor Biathlon im Deutschen Skiverband) verlässt den DSV nach der Saison 2025/26
Fotocredit: Getty Images
Bitterling soll bei der IBU die Leitung einer neu geschaffenen Marketingabteilung übernehmen.
"Natürlich bedauern wir seinen Entschluss, den DSV zu verlassen", meinte DSV-Vorstandssprecher Andreas Schlütter: "Gleichzeitig freuen wir uns für ihn persönlich und schätzen die vertrauensvolle Art, in der dieser Wechsel zwischen IBU und DSV abgestimmt wurde. Für uns steht außer Frage, dass Felix seine Aufgaben im nun anstehenden Olympiawinter vollumfänglich und im Sinne des DSV wahrnehmen wird."
Bitterling habe bis zu seinem Ausscheiden aus dem DSV die Aufgabe, "die notwendigen Weichen für die Zeit nach der Olympiasaison zu stellen, damit es zu keinem Bruch im System kommt".
Dem 48-Jährigen selbst "war wichtig, diesen Schritt frühzeitig zu kommunizieren, um im Team Klarheit und Ruhe zu schaffen". Vor seinem Wechsel zum DSV im Jahr 2022 war Bitterling bereits fast 13 Jahre in der IBU tätig.
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Sportdirektor Bitterling exklusiv: "Olympia ist bei den Athleten omnipräsent"
Quelle: Eurosport
IBU-Präsident Dahlin: "Offener und fairer Austausch mit dem DSV"
Ein Nachfolger steht noch nicht fest; eine Entscheidung soll laut DSV "mit Blick auf Kontinuität, Stabilität und Qualität getroffen werden".
IBU-Präsident Olle Dahlin freute sich bereits auf die neuerliche Zusammenarbeit: "Mit seiner Erfahrung, seiner strategischen Weitsicht und seinem starken Netzwerk ist er ideal geeignet, die neue Marketingabteilung aufzubauen und zu leiten", wird der Schwede zitiert.
Bitterlings Jobwechsel sei "in einem äußerst offenen und fairen Austausch mit dem Deutschen Skiverband vorbereitet" worden; "ein Ausdruck der gegenseitigen Wertschätzung und des gemeinsamen Ziels, den Biathlonsport weiter voranzubringen".
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