Justine Braisaz-Bouchet zweifelt an Start bei Heim-Olympia in Frankreich - Familie soll mitentscheiden
Publiziert 01/11/2024 um 08:44 GMT+1 Uhr
Justine Braisaz-Bouchet geht davon aus, dass sie in absehbarer Zeit ihre Karriere beenden wird. Das sagte die Französin im Interview mit dem "Nordic Magazine". Demnach glaube die 28-Jährige derzeit nicht, dass sie die Olympischen Spiele 2030 noch als Athletin bestreiten werde, auch wenn diese in den französischen Alpen stattfinden. Eine kleine Hintertür ließ sich die 28-Jährige aber offen.
Justine Braisaz-Bouchet
Fotocredit: Getty Images
"Nach den Olympischen Spielen 2026 werde ich eine Bilanz ziehen. Und dann wird die Familie mitentscheiden. Sie muss das alles durchmachen", sagte Braisaz-Bouchet.
"Ich möchte nicht über Opfer sprechen, aber es dreht sich alles ums Biathlon, und irgendwann muss man sich darüber im Klaren sein. Es hängt also von der Energie meiner Familie ab, meiner eigenen Energie, meiner Motivation und dem, was ich zwischen jetzt und den Spielen noch erreichen kann", fügte sie hinzu.
Sie wandte ein, dass Olympia 2030 in ihrer Heimat natürlich ein großes Ereignis für sie sei. "Ich bin begeistert, dass es in Frankreich stattfindet", sagte Braisaz-Bouchet.
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"Aber ich bin nicht mehr allein. Ich habe ein kleines Mädchen", ergänzte sie.
Im Moment käme ihre Tochter noch gut mit der Situation zurecht, zudem habe sie die Rückendeckung und Unterstützung ihres Mannes. Aktuell plane man dennoch nur bis Olympia 2026 in Mailand.
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