Ingrid Landmark Tandrevold lobt klare Kante der IOC in der Russland-Frage: "Ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt davon"

Die Internationale Biathlon-Union (IBU) schließt russische und belarussische Athleten und Athletinnen von ihren Wettkämpfen aus und macht damit eine Qualifikation für die Olympischen Spiele 2026 unmöglich. Die Russland-Frage wird auch in Norwegen heiß diskutiert, Ingrid Landmark Tandrevold begrüßt dabei die Standhaftigkeit des Verbandes: "Ehrlich gesagt bin ich ziemlich beeindruckt davon."

Ingrid Landmark Tandrevold hat auf den IBU-Beschluss zur Russland-Frage reagiert

Fotocredit: Getty Images

Das Internationale Olympische Komitee hatte angekündigt, dass auch russische und belarussische Athleten und Athletinnen bei den Winterspielen 2026 (6. bis 22. Februar) teilnehmen dürfen - allerdings nur als Athleten unter neutraler Flagge.
Daraufhin öffneten einige Sportarten wie Eiskunstlauf und Skibergsteigen bereits ihre Türen für die Qualifikation, der Weltverband für Ski- und Snowboardsport (FIS) prüft das weitere Vorgehen.
Die Internationale Biathlon-Union (IBU) hält allerdings explizit an seinem seit September 2022 geltenden Ausschluss der betroffenen Sportler fest.
"Es ist nicht einfach, sich einer so starken Organisation wie dem IOC entgegenzustellen", lobte Tandrevold das konsequente Vorgehen in dieser Causa, das im August nochmals vonseiten des Weltverbandes bestätigt wurde: "Ehrlich gesagt bin ich ziemlich beeindruckt davon."

Botn: "Alles andere wäre vollkommen absurd"

Beurteilen möchte die viermalige Weltmeisterin den Ausschluss nicht. "Ich habe keine klare Antwort darauf, was richtig oder falsch ist", sagte sie. "Es sind Sportler, die wir kennen und mit denen wir ein gutes Verhältnis haben. Sie sind Opfer der Politik ihres Landes geworden", merkte Tandrevold an.
Deutlich klarer positionierte sich ihr Landsmann Johan-Olav Botn. "Wir, die wir aus einem Land kommen, das an Russland grenzt, müssen uns bewusst sein, dass es hier nicht einfach nur um das Eindringen in Nachbarländer geht", begrüßte der 26-Jährige die Entscheidung des Verbandes: "Alles andere wäre vollkommen absurd."
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Johan-Olav Botn hat eine klare Meinung zur Russland-Frage

Fotocredit: Getty Images

Den sportlichen Verlust könne man laut Olympiasieger und Weltmeister Vetle Sjastad Christiansen aber dennoch nicht ausklammern.
"Für die Spannung des Wettkampfs und die direkten Duelle fehlen sie mir natürlich", sagte 33-Jährige: "Aber angesichts des Kontextes ist es richtig, dass sie nicht teilnehmen. Ich hoffe, dass sie verstehen, was sie tun müssen, um wieder zurückkehren zu können."
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Quelle: Eurosport


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