Olympiasiegerin Julia Simon droht nach Kreditkartenaffäre neuer Ärger - Französische Biathletin beim Zoll gekündigt

Julia Simon hat durch die Kreditkartenaffäre im französischen Biathlon-Team weitere Konsequenzen ertragen müssen. Die 29-Jährige wurde von ihrem Arbeitgeber, der Zollbehörde, auf Basis ihrer Verurteilung gekündigt. Dies bestätigte ein Mitarbeiter gegenüber dem "Nordic Magazin". Simon akzeptierte dies nicht und legte Einspruch gegen ihren Jobverlust abseits der Loipe ein.

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Quelle: Eurosport

2022 hatte Simon mit der Kreditkarte ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet online eingekauft. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde sie zur Zahlung von Schadensersatz und einer Bewährungsstrafe von drei Monaten verurteilt.
Nach einer Sperre durch den französischen Verband zu Beginn der Saison kehrte Simon in den Kader zurück und wurde zu einer der erfolgreichsten Stars der Olympischen Spiele in Antholz. Sie gewann drei Gold- (im Einzel, der Mixed-Staffel und der Staffel) und eine Silbermedaille (im Massenstart) und wollte nach eigener Aussage die mediale Aufmerksamkeit um den Kreditkartenbetrug hinter sich lassen.
Nun gibt es neuen Wirbel um die Affäre: Ihr Ausscheiden beim Zoll fiel auf, weil bei der Kaderbekanntgabe der Franzosen hinter ihrem Namen der Verweis auf die Zollbehörde fehlte.
Aufgrund ihres Einspruches steht noch kein finales Urteil zu ihrer beruflichen Zukunft fest. Bis dahin verbleibe sie als "Team-Mitglied auf Bewährung."
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Highlights: Simon spielt ihre Klasse aus - Fichtner glänzend

Quelle: Eurosport


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