"Das ist einer der stärksten Instagram-Posts, die ich je gesehen habe", kommentierte Eckhoff unter der Stellungnahme Pidruschnis. Darin stieß er sich besonders an der Wortwahl der Gebrüder Fourcade an, die sich daraufhin in den sozialen Medien gegen die Vorwürfe wehrten.
"Ich hoffe, dass eure Kinder niemals den Schmerz spüren werden, den ukrainische Kinder erfahren haben", fasste der Ukrainer das Leiden seiner Mitmenschen zusammen.
Pidruschni selbst befindet sich seit Beginn der russischen Invasion wieder in seinem Heimatland und unterstützt die dortige Verteidigung. Unterstützung erhofft er sich dabei von den Athleten aus aller Welt, welche ihre Plattform möglichst zur Friedensstiftung verwenden sollten. Schweigen interpretiert er indes als Unterstützung der russischen Kriegspolitik.
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Fehlende Unterstützung für die Ukraine? Fourcade kontert Pidruschni-Kritik
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"Für mich bedeutet das Schweigen der russischen und weißrussischen Athleten, dass sie sich entschieden haben, den Krieg zu unterstützen", stellte Pidruschni klar.
Die Aussagen ihres Kollegen empfindet Eckhoff als beeindruckend und treffend. "Es ist so wichtig, dass du das mit uns teilst", schreibt die 31-Jährige. "Was gerade passiert, ist so surreal. Menschen sterben in diesem beschissenen Krieg", unterstrich sie.
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