Michael Rösch kritisiert das Verhalten von Martin Fourcade: "Den Bogen überspannt"

Ex-DSV-Biathlet Michael Rösch hat Martin Fourcade für dessen Verhalten gegenüber dem russischen Team im Rahmen der Mixed-Staffel der WM in Hochfilzen kritisiert. "Ich glaube, gestern hat er den Bogen überspannt“, sagte der 33-Jährige, der mittlerweile für Belgien an den Start geht, im Gespräch mit Eurosport.de: "Mittlerweile wird es teilweise privat und da muss man schon etwas aufpassen."

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Fotocredit: Eurosport

Aus Hochfilzen berichtet Fabian Kunze
Am Donnerstag war der seit längerem schwelende Zoff zwischen Martin Fourcade und dem russischen Team eskaliert. Von einem „kalten Krieg“ war anschließend die Rede.
Das russische Team um den gerade erst aus einer zweijährigen Dopingsperre ins Wettkampfgeschehen zurückgekehrte Alexander Loginow hatte dem französischen Weltcup-Dominator bei der Siegerehrung den Handschlag verweigert, worauf dieser zunächst höhnisch applaudierte und dann direkt die Szenerie verließ.
Wenig später auf der Pressekonferenz versuchte Russlands Schlussläufer Schipulin das Verhalten seines Teams damit zu erklären, dass Fourcade beim Wechsel auf den Schlussläufer einen Schlenker gelaufen sei, dabei Loginows Ski gequert habe, woraufhin der Russe stürzte.
"Die Aktion beim Wechsel war schon die erste Spitze, dann kam die zweite mit dem verweigerten Handschlag der Russen", sagte Rösch:
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