Kamila Valieva: Aljona Savchenko fordert Wandel im Eiskunstlauf nach Drama in Peking um ROC-Wunderkind

Aljona Savchenko fordert nach dem Drama um die 15-jährige Eiskunstläuferin Kamila Valieva bei Olympia in Peking einen Wandel. Aus Sicht der Paarlauf-Olympiasiegerin von Pyeongchang 2018 spielt dabei eine Altersgrenze eine wichtige Rolle. "Ein Mindestalter wäre sehr wichtig und würde sehr helfen. Ab 16, 17, 18 wäre es vertretbar. Mit 15 ist man doch noch zu jung", sagte Savchenko bei Eurosport.

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Quelle: Eurosport

"Mit 17 oder 18 geht man mit anderen Gedanken an die Sache heran und kann vielleicht selbst entscheiden: Mache ich das oder mache ich das nicht?", ergänzte die 38-Jährige im exklusiven Interview.
Auch in der Trainerausbildung erwartet Savchenko eine Veränderung. Sie selbst hatte in der Vergangenheit mit einigen Trainern sehr schlechte Erfahrungen, wie sie berichtete (Savchenko exklusiv: "Wurde mit Schonern auf den Kopf geschlagen").
"Es muss gut ausgebildete Trainer geben - professionell vor allem auch im mentalen Bereich. Und es muss mehr Teamarbeit geben, nur als Team kann man große Ziele erreichen", erklärte die ehemalige Eiskunstläuferin.
Man müsse "eine gute Mischung finden. Wie führe ich Talente? Wie pflege ich sie? Ich habe verschiedene Erfahrungen gemacht mit sehr harten und ganz weichen Trainern und ich muss sagen, für jedes Alter ist ein anderer Zugang nötig."
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Savchenko: "Muss beim Umgang mit Kindern mehr Professionalität geben"

Es hänge "auch viel davon ab, welche Trainerausbildung es gab". Ein Trainer sei oftmals auch "ein Psychologe" oder müsse "Papa und Mama sein. Man schenkt dieser Person so viel Vertrauen, du gibst deinen Körper, dein Leben. Und wenn du einen Traum hast, Olympia zu gewinnen, dann gibst du alles. Und du hörst auf deinen Trainer."
Das Drama um Valieva, die im Einzelwettbewerb in Peking nach einem positiven Dopingtest im Dezember nur unter Vorbehalt starten durfte und in der Kür am Druck zerbrach, könne somit ein Zeichen sein, "dass man etwas ändern muss. Wenn es diesen Fall nicht gegeben hätte, würde es einfach so weitergehen. Es muss beim Umgang mit Kindern mehr Professionalität geben", stellte Savchenko klar.
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Quelle: Eurosport

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