Olympia 2026: Pressestimmen zum "Albtraum" von US-Star Malinin in der Einzel-Kür - "Grausame Realität des Sports"
VonLukas Fegers
Update 14/02/2026 um 11:48 GMT+1 Uhr
Für die Buchhalter war es klar, für die Zuschauer und Experten ebenfalls: In der Einzel-Kür der Olympischen Winterspiele schien die Goldmedaille für Ilia Malinin vorreserviert - zu dominant trat der Eiskunstläufer in den vorherigen Jahren auf, zu stark für die Konkurrenz zeigte er sich bisher auch in Mailand. Doch dann ereignete sich ein kaum vorstellbares Drama. Die internationalen Pressestimmen.
Riesenschock in der Kür! Superstar Malinin stürzt völlig ab
Quelle: Eurosport
Für viele scheint es die Sensation der Spiele - im negativen Sinne.
Hochfavorisiert in die Einzel-Kür gegangen, patzte Malinin gleich mehrfach. Statt der nächsten Olympia-Gala blieb dem US-Amerikaner nach einem Sturz-Drama nur der enttäuschende achte Rang.
Für den 21-Jährigen war es der erste Wettbewerb seit November 2023, den er nicht gewann. Statt Malinin jubelte Sensations-Olympiasieger Mikhail Shaidorov aus Kasachstan.
Der sportliche Albtraum des Favoriten am Freitag, den 13., sorgte derweil für fassungslose Gesichter, auch bei den Journalisten. Die internationalen Pressestimmen.
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Malinin nach Kür-Desaster: "Ich bin sprachlos - bin so geschockt"
Quelle: Eurosport
Deutschland
Spiegel: "Schock im Eiskunstlauf – 'Vierfachgott' Malinin geht leer aus. Alle rechneten mit dem Olympiasieg, dann stürzte Ilia Malinin mehrfach. Am Ende reichte es nur für Rang acht."
SZ/dpa: "Drama in Mailand: Ilia Malinin hat nach mehreren Fehlern in der Kür die olympische Goldmedaille bei den Winterspielen in Italien vollkommen überraschend verpasst. Der 21-Jährige patzte gleich bei mehreren Sprüngen und musste sich mit einem enttäuschenden achten Platz begnügen."
Sport1: "Die Sensation des Jahrzehntes: Ilia Malinin wähnt sich sicher auf Goldkurs, denkt sogar über eine Weltrekord-Kür nach - und verpatzt am Ende alles. Der US-Amerikaner wird nur Olympia-Achter und zeigt sich massiv enttäuscht."
sport.de: "Malinins Olympia-Debakel schockt die Sportwelt. Eiskunstlauf-Superstar Ilia Malinin suchte vor einer ganzen Reporterschar nach einer Antwort auf das nicht für möglich gehaltene Olympia-Fiasko in Mailand."
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Highlights: Malinin schenkt Gold her - Sensation auf dem Eis
Quelle: Eurosport
USA
CNN: "Als am Freitag nach Ilia Malinins Kür seine Punktzahl auf der Leinwand angezeigt wurde, konnten die Zuschauer ihren Augen kaum trauen. Die Journalisten sahen sich sprachlos an, während die Zuschauer mit offenem Mund dasaßen, der noch größer war als ihre Augen. Der achte Platz passte einfach nicht zu seinem Namen. Er sollte gewinnen und damit Geschichte schreiben. Das konnte einfach nicht sein. Doch dann setzte sich die grausame Realität des Sports durch, und den Zuschauern in der Milano Ice Skating Arena wurde langsam klar, was sich in den letzten fünf Minuten ereignet hatte."
USA Today: "Ilia Malinin beendete sein Langprogramm unter Tränen, nicht mit einem Triumph. In der schockierendsten und vernichtendsten Darbietung eines Favoriten in der Geschichte des olympischen Eiskunstlaufs belegte der Eiskunstläufer, von dem man erwartet hatte, dass er die Goldmedaille im Eiskunstlauf der Männer gewinnen würde, den achten Platz (…). Malinins Zusammenbruch war so schlimm, dass sein Vater, der auch sein Trainer ist, sich gegen Ende seines Programms, als sich seine Fehler häuften, von der Bande am Eis abwandte und seinen Kopf in den Händen vergrub."
Los Angeles Times: "Er sprang den Vierfach-Axel. Er stolperte über das Eis. Er versuchte, seinen schmerzerfüllten Gesichtsausdruck zu verbergen. Ilia Malinin brach im Kürprogramm der Herren völlig ein und stürzte nach einer katastrophalen Leistung am Freitag vom sicheren Goldmedaillengewinner auf den achten Platz zurück. Nachdem die Musik verklungen war, bedeckte Malinin sein gequältes Gesicht. Er legte die Hände auf die Knie, schüttelte ungläubig den Kopf und verzog das Gesicht, in der Hoffnung, die Tränen zurückhalten zu können. Es war das erste Mal seit November 2023, dass er keinen Wettbewerb gewonnen hatte."
The Athletic: "Ilia Malinin verspielt seine größte Olympia-Hoffnung: 'Ich hatte einfach das Gefühl, keine Kontrolle zu haben.'"
Washington Post: "Der selbsternannte 'Quad-God' stürzte während der Kür mehrfach und Mikhail Shaidorov aus Kasachstan gewann die Goldmedaille."
Schweiz
Blick: "Dicke Überraschung in Kür - Eiskunstlauf-Star Malinin wirft Gold weg."
NZZ: "Wenn der Gott vom Olymp fällt: Ilia Malinin verpatzt seine Kür, ein Kasache holt sensationell Gold für sein Land - zum ersten Mal in der Geschichte (...). Michail Schaidorow ist vor Ungläubigkeit fast grün im Gesicht, als ihm in der Milano Ice Arena klar wird: Er ist der Olympiasieger im Eiskunstlauf. Der Amerikaner Malinin, der in Italien wieder einmal Geschichte schreiben wollte, patzt, fällt, gibt auf - und landet auf einem beschämenden achten Platz."
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Die Gold-Kür von Mailand: Shaidorov schafft die Sensation
Quelle: Eurosport
Österreich
Krone: "Was für ein Desaster für "Vierfach-Gott" Ilia Malinin! Nach mehreren Fehlern in der Kür verpasste das US-Wunderkind die olympische Goldmedaille bei den Winterspielen in Italien vollkommen überraschend. Der 21-Jährige patzte gleich bei mehreren Sprüngen und musste sich mit einem enttäuschenden achten Platz begnügen."
Kurier: "Eiskunstlauf-Drama in Mailand: Das US-Wunderkind Ilia Malinin hat nach mehreren Fehlern in der Kür die olympische Goldmedaille bei den Winterspielen in Italien vollkommen überraschend verpasst. Der 21-Jährige patzte gleich bei mehreren Sprüngen und musste sich mit einem enttäuschenden achten Platz begnügen (…). Malinin musste damit die erste Niederlage nach mehr als zwei Jahren einstecken - und das ausgerechnet bei Olympia."
Der Standard: "Eiskunstlaufstar Ilia Malinin schlug die Hände vors Gesicht und schüttelte verzweifelt den Kopf: Der 21 Jahre alte Weltmeister hat nach einer völlig verpatzten Olympia-Kür die Goldmedaille noch aus der Hand gegeben."
Italien
SportNews: "Dramatische Kür: Auch Daniel Grassl fällt zurück (…) - dem Top-Favoriten versagen die Nerven."
Gazzetta dello Sport: "Die Nacht im Leben von Mikhail Shaidorov. Die Welt wartete auf Malinin und Kagiyama, die Dominatoren des Eiskunstlaufs, und musste feststellen, dass beide den wichtigsten Wettkampf des Vierjahreszyklus vermasseln könnten. Ilia Malinin verpatzte seinen Vierfach-Axel, sein Markenzeichen, und machte von da an einen Fehler nach dem anderen, bis hin zum doppelten Salchow am Ende. Ein Albtraum. Malinin landete mit 264,49 Punkten nur auf dem achten Platz, seinem schlechtesten Ergebnis seit Beginn seiner Eiskunstlaufkarriere."
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Der Feuervogel: Shun Sato nicht perfekt, aber mit Bronze
Quelle: Eurosport
Frankreich
L'Équipe: "Große Überraschung bei den Olympischen Spielen: Mikhail Shaidorov wird gekrönt, Ilia Malinin und Adam Siao Him Fa weit vom Podium entfernt."
Eurosport Frankreich: "Erstaunlich, verblüffend ... Es gibt viele Adjektive, die beschreiben, was Ilia Malinin an diesem Samstag widerfahren ist, und doch passt keines davon ganz. Was passiert ist, ist unerklärlich, und der Betroffene selbst fand keine Worte, um es zu beschreiben."
Spanien
Marca: "Malinins Fiasko (...). Der Eiskunstlaufstar erlebt einen schrecklichen Abend in der Kür und stürzt im mit Spannung erwarteten Finale spektakulär."
Eurosport Spanien: "Ilia Malinins absolutes Debakel: Nach einer enttäuschenden Kür im Eiskunstlauf-Finale von Milano Cortina geht er ohne Medaille nach Hause."
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Minion erobert Mailand: Spanier mit kultigem Kurzprogramm
Quelle: Eurosport
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