Dabei lief für den Sohn von Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher zunächst alles nach Plan.
Von Platz drei aus gelang ihm einmal mehr ein guter Start, in Kurve 1 reihte er sich hinter Polesitter Daniel Ticktum auf Position zwei ein. In Kurve 4 wagte Mick Schumacher einen Angriff auf den Briten, verbremste sich dabei aber heftig und fing sich einen Bremsplatten am rechten Vorderreifen ein. Darüber hinaus musste er den späteren Sieger Jehan Daruvala passieren lassen.
"Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was passiert ist", versuchte Schumacher eine Erklärung für seinen Verbremser zu finden. "Ich wusste, dass die Windbedingungen schwierig sind. Vor Kurve 4 hatte es immer wieder Rückenwind und Böen."
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Als Ausrede wollte er dies jedoch nicht gelten lassen. "Ich habe zu spät gebremst, ganz einfach. Das ist die brutale Wahrheit. Und das hat mein Rennen kaputtgemacht", äußerte sich der zweifache Saisonsieger äußerst selbstkritisch.
Letzten Endes kam er aber mit dem Schrecken davon. Da Callum Ilott, Schumachers einzig verbliebener Titelkonkurrent, ebenfalls aufgrund von Reifenproblemen nicht über Rang zehn hinauskam, durfte sich der 21-Jährige trotz Platz 18 über den Gewinn der Meisterschaft freuen.
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(mit Motorsport-Total.com)

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