"Seit dem allerersten Tag, an dem ich mit dem Rennsport angefangen habe, hatte ich zwei Ziele im Kopf: Formel-1-Fahrer werden und den WM-Titel gewinnen", verriet Sainz und ergänzte: "Nachdem ich das erste Ziel erreicht habe, liegt mein ganzer Fokus und meine ganze Anstrengung jetzt darauf, das zweite zu erreichen."
Dafür sehe er "keinen besseren Ort als Ferrari", so der 26-Jährige: "Ich möchte dabei helfen, ein Siegerteam aufzubauen, die Scuderia wieder nach vorne zu bringen, wo sie hingehört, und den WM-Titel zu gewinnen." Leicht wird das nicht werden, denn 2020 erlebte Ferrari die schlechteste Saison seit 40 Jahren.
"Jedes Team hat irgendwann einmal schwierige Momente. Das ist Teil der Formel 1. Es geht um die Fähigkeit, zurückzuschlagen", erklärte Sainz und betonte: "Ferrari ist das erfolgreichste Team in der Geschichte des Sports. Dafür gibt es einen Grund." Er habe daher "vollstes Vertrauen in das Projekt", stellte der ehemalige Red-Bull-Junior klar.
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"Ich bin mir sicher, dass das Team irgendwann wieder gewinnen wird", so Sainz, der sich jedoch bewusst sei, dass es etwas dauern könne, bis es wieder soweit sei. Er sieht es dabei auch nicht als problematisch an, dass er zusammen mit dem 23-jährigen Charles Leclerc das jüngste Ferrari-Fahrerduo seit 1968 bildet.

Sainz: Erfahrung wichtiger als Alter

"Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass das Alter alleine so ein wichtiger Faktor ist", sagte Sainz. Vielmehr gehe es um Erfahrung. "Ich bin zwar erst 26, aber ich habe bereits sechs Saisons in der Formel 1 bestritten und bin vor Ferrari für drei verschiedene Teams gefahren."
Teamkollege Leclerc gehe mit 23 ebenfalls bereits in seine vierte Formel-1-Saison und sein drittes Jahr bei Ferrari. "Wir sind keine Rookies mehr, und wir verstehen, wie wichtig es ist und welche Verantwortung es mit sich bringt, für Ferrari zu fahren", so Sainz, der in der Formel 1 für Toro Rosso, Renault und McLaren bislang 118 Mal an den Start ging.
Zweimal stand der Sohn des gleichnamigen Rallye-Weltmeisters dabei auf dem Podium. Einen Grand Prix konnte er bisher noch nicht gewinnen.
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