Formel-1-Fahrer Valtteri Bottas rechnet nach seinem Wechsel zu Alfa Romeo mit Mercedes ab

Nach fünf Jahren bei Mercesdes wechselt Valtteri Bottas zur kommenden Saison zu Alfa Romeo. Dort wird der 32-Jährige den Spitzenteams vor allem hinterherfahren. Darüber zeigt sich der Finne aber alles andere als unglücklich: Im Podcast "Talking about me" spricht Bottas über den hohen Druck bei den Silberpfeilen. Als Grund für die anstrengende Phase nennt er außerdem Lewis Hamilton.

Zukünftig nicht mehr bei Mercedes aktiv: Valtteri Bottas

Fotocredit: Getty Images

Fünf Jahre lang saß Valtteri Bottas im Mercedes-Cockpit. Genauso lange stand der Finne im Schatten des siebenfachen Weltmeisters Lewis Hamilton.
Im Podcast "Talking about me" blickt der 32-Jährige kritisch auf die "sehr anstrengende" Phase bei den Silberpfeilen zurück. Besonders schwer sei es dabei gewesen, dem Druck und den hohen Erwartungen gerecht zu werden: "Wenn man das Gefühl hat, ein Messer an der Kehle zu haben, geht es dem Kopf nicht besonders gut."
Dabei erinnert sich der Vizeweltmeister von 2019 und 2020 besonders an seine Anfangszeit bei Mercedes. Als Nachfolger von Nico Rosberg konnte Bottas die Entscheidung des Deutschen, auf dem Höhepunkt seiner Karriere zurückzutreten, erst nicht verstehen. Mittlerweile sieht sich der Finne in der Lage, die Beweggründe des Weltmeisters von 2016 nachzuempfinden.
Besonders das interne Duell mit Hamilton sei demnach bedrückend gewesen: "Jetzt kann ich mich mit Nico identifizieren. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass das nicht einfach ist, gegen Lewis zu bestehen. Lewis und Nico haben sehr hart miteinander gestritten und es wurde sogar ein bisschen politisch."

Abrechnung mit Hamilton

Obwohl der sportliche Anspruch bei Alfa ein Geringerer sein wird, zeigt sich Bottas über seine Entscheidung erfreut.
"Ich kann sagen, dass ich viel mehr gelacht und gelächelt habe, seit ich bei Alfa unterschrieben habe", sagte er. Der Finne hatte eine Vertragsverlängerung bei den Silberpfeilen abgelehnt.
Für seinen Ex-Kollegen Hamilton hat er ebenfalls einen Seitenhieb parat. Angesprochen auf seinen neuen Teampartner Guanyu Zhou, den ersten Formel-1-Fahrer aus China, freut sich Bottas auf die gemeinsame Zeit: "Ich werde ihn unterstützen, wo es nur geht. Man kann nur als Team sehr gut funktionieren.
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Quelle: Perform

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