Die Formel 1 ließ zunächst offen, ob das Rennen durch einen Grand Prix in einem anderen Land ersetzt werden soll. Die Königsklasse plante für 2022 mit 23 Rennen, so viele wie noch nie.
Seit 2014 fährt die Formel 1 in Sotschi, der russische Präsident Wladimir Putin hat sich stets sehr für den Großen Preis auf dem Gelände des Olympiaparks an der Schwarzmeer-Küste eingesetzt. Ab dem nächsten Jahr soll die Königsklasse gemäß Vertrag vor den Toren der Millionenmetropole St. Petersburg fahren.
Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel hatte am Donnerstag bereits erklärt, angesichts der russischen Invasion im Falle eines stattfindenden Rennens nicht in Sotschi an den Start zu gehen.
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Bei den Fahrern stieß die Absage am Freitag auf breite Zustimmung. "Ich hätte es schwierig gefunden, in ein Flugzeug zu steigen und in einem Land zu fahren, das sich gerade im Krieg befindet", sagte Ferrari-Pilot Carlos Sainz bei einer Pressekonferenz. Der von Mercedes zu Alfa Romeo gewechselte Valtteri Bottas erklärte: "Man kann nicht vorhersehen, was in ein paar Monaten sein wird. Das ist zweifellos die richtige Entscheidung."
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