"Das Auto, das nach Australien geschickt wurde, hatten wir etwa um Weihnachten herum eingefroren. Wir haben dann den Januar, den Februar und den März dazu aufgewendet, das Auto im Windkanal und in der Designabteilung schneller zu machen", meint Allison.
Das bedeutet: Die Entwicklung der Updates, die nun gleich in Spielberg eingesetzt werden sollen, hat Mercedes intern schon vor gut einem halben Jahr angestoßen. Und Allison spricht ausdrücklich von "ziemlich vielen Ideen", die den Ingenieuren zur Verbesserung gekommen seien.
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"Ein paar dieser Ansätze waren bereits in Arbeit, ehe uns vor neun Wochen die Zwangsschließung [durch die Coronakrise] dazwischenkam", erklärt er. "Unsere Aufgabe ist nun, sicherzustellen, dass die die Entwicklungsarbeit eines ganzen Quartals vom Zeichenbrett ans Auto kommt, und das so schnell wie möglich."

Spielberg: Auch Ferrari kündigt Modifizierungen an

Zumindest "ein Teil [der Updates]" soll am Red-Bull-Ring in Spielberg verwendet werden, sagt Allison weiter. "Und danach geht es im Saisonverlauf Schlag auf Schlag bei der Weiterentwicklung."
Mercedes ist aber nicht das einzige Team, das schon in Österreich mit Neuteilen aufwartet: Ferrari hat bereits angekündigt, den SF1000 umfangreich zu modifizieren. Konkret plant man beim italienischen Traditionsteam mit einem neuen Getriebe und einer Ausbaustufe des Formel-1-Antriebs.
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