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Ralf Schumacher prophezeit Aus für Daniel Ricciardo und Mattia Binotto: "Dann ist das bitter"
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Publiziert 01/08/2022 um 19:49 GMT+2 Uhr
Verschnaufspause in der Formel 1: Nach dem Grand Prix von Ungarn ging es für die Königsklasse des Motorsports in die einmonatige Sommerpause. Doch das Grid steht nicht still, vielmehr wird nun die Gerüchteküche für das kommende Jahr kräftig angerührt. Ralf Schumacher sieht zwei Protagonisten kurz vor dem Aus, sollten sie die Trendwende nicht schaffen: Daniel Ricciardo und Mattia Binotto.
Für Mattia Binotto könnte es eng werden
Fotocredit: Getty Images
Für Ferrari entwickelte sich das Geschehen am Hungaroring zu einem roten Albtraum. Nach einem verheißungsvollen Qualifying (Carlos Sainz auf P2, Charles Leclerc auf P3) wollte man in Budapest einen glorreichen Schlusspunkt einer letztlich enttäuschenden ersten Jahreshälfte setzen.
Am Ende musste die Scuderia erneut die Scherben eines vermasselten Auftritts aufsammeln. Aufgrund der falschen Reifenstrategie warf Ferrari den für Leclerc so wichtigen Sieg weg und ließ Max Verstappen weiter im Gesamtklassement davonziehen. Ein Bild, welches angesichts der vergangenen Rennwochenenden nur allzu bekannt ist.
"Wenn man das Geschenk bekommt, mit Ferrari um die WM fahren zu können, und das so leichtfertig wegwirft, ist das bitter und dürfte schwierig werden", erklärte "Sky"-Experte Schumacher nach dem "Desaster" von Ungarn.
Binottos Position sei nicht mehr unumstritten, zu häufig blamierte sich die neu erstarkte Scuderia bis auf die Knochen.
Ricciardos Zukunft auf der Kippe
Neben Binotto sieht Schumacher auch Ricciardos Zukunft bei McLaren in Gefahr. Mit lediglich 19 Punkten und rund 57 Zählern Rückstand auf Teamkollege Lando Norris hinkt der Australier deutlich hinterher.
Tatsächlich wurde der einstige Grand-Prix-Sieger mit einem vorzeitigen Abschied von seinem britischen Arbeitgeber in Verbindung gebracht, pochte aber zuletzt auf seinen bestehenden Vertrag.
Schumacher könnte sich trotzdem einen Ricciardo-Rauswurf während der Sommerpause vorstellen: "Wenn man mit einem Fahrer gegen ein Team mit zwei Fahren kämpft, dann ist es halt schwierig - und Lando Norris kann das nicht alles alleine schultern." Eine derartige Entscheidung wäre zwar "bitter", aber könnte eine Trendwende einleiten.
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Quelle: Perform
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