Hamilton hatte zwar im Qualifying zum 16. Saisonrennen (Sonntag, 14.00 Uhr MESZ/Sky) die Bestzeit erzielt, weil aber sein bereits vierter Verbrennungsmotor des Jahres zum Einsatz kommt - straffrei erlaubt sind nur drei - muss der Brite von Platz elf und damit neun Positionen hinter seinem WM-Rivalen Max Verstappen starten.
Dieser hatte es vor zwei Wochen in Russland gar vom Ende des Feldes bis auf Rang zwei geschafft. Behilflich war dem Niederländer, der nur zwei WM-Punkte hinter Hamilton liegt, der Regen in der Endphase. Auf Niederschlag hofft auch Hamilton, der 2018 in Deutschland bei wechselnden Bedingungen gar von Startplatz 14 aus triumphiert hatte. Sollte es nass sein, werde es "richtig spannend. Ich war baff, wie viel Haftung dieser Asphalt trotz nasser Oberfläche bietet", sagte der 100-malige Grand-Prix-Sieger.
Kleiner taktischer Vorteil für Mercedes: Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas belegte im Qualifying Rang zwei und "erbte" damit vom Briten den ersten Startplatz vor Verstappen. "Valtteri wird wegfahren und Lewis wird im Rennen nach vorne fahren", sagte der Red-Bull-Star bei "ServusTV": "Es wird nicht einfach sein, auch Lewis hinter mir zu halten bei der Pace, die sie an diesem Wochenende haben."
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