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Fernando Alonso bekommt Pokal aus Dschidda von George Russell nachgereicht: Mercedes beliefert Aston Martin
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Publiziert 23/03/2023 um 18:21 GMT+1 Uhr
Fernando Alonso ging beim Grand Prix von Saudi-Arabien durch ein Wechselbad der Gefühle. Der 41-Jährige fuhr auf Platz drei und machte sein 100. Formel-1-Podium perfekt. Dann der Schreck: Die FIA sanktionierte Alonso mit einer Zeitstrafe, die ihn auf Position vier zurückwarf. Podium weg, Pokal weg. Den Podestplatz bekam der Spanier kurz darauf zurück, die Trophäe nicht. Das hat sich nun geändert.
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Quelle: Eurosport
Da bekommt der Begriff Wanderpokal eine ganz neue Bedeutung.
Eigentlich hätte die Trophäe für Platz drei beim Grand Prix von Saudi-Arabien Fernando Alonso gebührt. Der zweimalige Weltmeister musste aber ohne den Pokal abreisen, da ihm der Podiumsplatz nachträglich aberkannt worden war.
Die Folge: Mercedes-Pilot George Russell rückte von Vier auf Drei vor und nahm den Cup mit nach Hause. Allerdings gab der Motorsport-Weltverband FIA nachts um 1:08 Uhr Ortszeit in Dschidda bekannt, dass man dem Einspruch des Alonso-Rennstalls gegen die Strafe stattgebe.
Der Routinier aus Spanien war wieder Dritter, das 100. Podium der F1-Karriere gesichert. Was noch fehlte, war der dazugehörige Pokal.
Russell: "Wie lautet Deine Adresse?"
Den lieferte Russell aber sehr gerne nach. Der 25-Jährige postete auf Twitter von sich mit der Trophäe und schrieb an Alonso: "Wie lautet Deine Adresse?"
Der Aston-Martin-Star nahm dankend an und setzte einen Tweet mit der Adresse des Museo y Circuito Fernando Alonso ab, das bei Oviedo in Asturien liegt.
Ganz so weit lieferte Mercedes zwar nicht, dafür polierte Russell den Pokal höchstselbst, bevor dieser vom Teamquartier in Brackley ins nahegelegene Silverstone gefahren wurde, wo Aston Martin sitzt.
Ein passendes Video dazu veröffentlichte Mercedes auch noch.
Wie die Trophäe nun von Silverstone in Alonsos Heimat Asturien kommt, muss sich Aston Martin selbst überlegen. Der "Wanderpokal" hat also noch eine letzte Reise vor sich ...
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