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Ralf Schumacher sagt Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes voraus und fordert Christian Horners Rücktritt bei Red Bull
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Publiziert 07/03/2024 um 17:47 GMT+1 Uhr
Formel-1-Experte Ralf Schumacher hat sich zu den internen Unruhen bei Red Bull geäußert. Der 48-Jährige sagte voraus: "Wenn Christian Horner mit aller Gewalt an seinem Sitz festhält, beschädigt er Red Bull, aber wird auch dafür sorgen, dass Max Verstappen das Team verlässt." Zuletzt hatte der jüngere Bruder von Michael Schumacher erklärt, dass Verstappen bereits in Gesprächen mit Mercedes sei.
Ralf Schumacher
Fotocredit: Getty Images
"Für mich sind die schon in Verhandlungen und das ist Plan B, wenn das Ganze auseinanderreißt", sagte der einstige Pilot (1997 bis 2007) bei "Sky" über Verstappen und Mercedes-Chef Toto Wolff.
Der 26-Jährige selbst schloss einen Wechsel zuletzt zumindest nicht aus. "Alles ist möglich", hatte auch Wolff kürzlich bei "Sky" erklärt.
Eurosport-Experte Hans-Joachim Stuck betitelte einen möglichen Wechsel des Weltmeisters zum deutschen Rennstall allerdings als "total bescheuert".
Red-Bull-Teamchef Christian Horner war von einer Mitarbeiterin beschuldigt worden, sich unangemessen verhalten zu haben. Statt dem Briten suspendierte Red Bull am Donnerstag offenbar erstmal die Mitarbeiterin.
Schumacher: "Red Bull zerstört sich von innen selbst"
Für Ralf Schumacher der falsche Weg. Am Rande des Freien Trainings am Donnerstag kritisierte der Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher Horner bei "Sky" mit scharfen Worten.
Dieser spiele in seinen Aussagen zu dem Fall die Opferrolle, konstatierte Schumacher, bevor er nachlegte: "Wenn ich jetzt höre, man hat dem Sport und der Familie genug angetan: Er könnte es ja lösen. Er könnte zurücktreten. Das wäre das einfachste und das ist er seinen Partnern vielleicht auch irgendwann mal schuldig. Jetzt macht er sich hier einen schlanken Fuß."
Dem 48-Jährigen stieß zudem sauer auf, dass der 50-Jährige bisher keine Reue gezeigt habe: "Eine Entschuldigung hab ich hier auch noch nicht gehört. Stattdessen wird gesagt, alle prügeln auf ihn ein, Gerüchte werden gestreut ... Aber da scheint ja irgendwas dran zu sein. Er sollte sich vielleicht ein bisschen dezenter verhalten, als er es bisher getan hat."
Bereits am Mittwoch hatte Schumacher den Rücktritt des Briten verlangt: "Christian Horner ist gefordert, Konsequenzen zu ziehen. Ich glaube, wenn man jetzt schon sieht, wie die Stimmung gegen ihn ist, dass er da nicht haltbar ist und dass er im Sinne des Teams zurücktreten sollte."
Schumacher fordert Rücktritt von FIA-Präsident Ben Sulayem
"Ich sehe das hochkritisch", sagte Schumacher weiter: "Was man im Moment erreicht hat, ist: Das beste Team, das es in dem letzten Jahrzehnt - mit Mercedes - gab, zerstört sich von innen selbst."
Auch Jos Verstappen, Vater von Max, drängt den Briten zum Rückzug.
Schumacher kommentierte auch die Vorwürfe gegen FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem. Dieser soll beim Grand Prix von Saudi-Arabien 2023 eine Strafe von Fernando Alonso verhindert haben, wie ein Informant der "BBC" verriet.
Ben Sulayem soll zudem versucht haben, das Rennen in Las Vegas zu verhindern.
Schumacher sagte: "Wenn er wirklich Einfluss genommen haben sollte, dann stellt sich die Frage gar nicht. Dann ist die Frage nicht 'wann', sondern 'wie schnell'. Dann muss er sofort weg, weil das ist etwas, das im Motorsport gar nicht geht. Man darf die Entscheidungen von Sportkommissaren nicht beeinflussen, das geht überhaupt nicht."
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