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Mick Schumacher: Steiner tritt gegen Ex-Haas-Pilot wegen Unfall beim Japan-GP nach - "Auf der verf***ten In-Lap!"
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Publiziert 11/04/2023 um 15:27 GMT+2 Uhr
Das Kapitel von Mick Schumacher und dem amerikanischen Rennstall Haas ist bereits seit Ende der letzten Saison Geschichte, doch Teamchef Günther Steiner tritt verbal in seinem Buch "Surviving to Drive" gegen den Deutschen nach. Besonders eine Szene im Training beim Großen Preis von Japan, die das Team circa 700.000 Euro gekostet haben soll, brachte den Südtiroler mächtig auf die Palme.
Günther Steiner (l.) und Mick Schumacher
Fotocredit: Getty Images
"Es ist auf der verf***ten In-Lap passiert. Auf der In-Lap!", kommentierte Steiner einen Unfall von Schumacher im Training beim Großen Preis von Japan. Auf verregneter Strecke war der Youngster ins Schlittern geraten und hatte das Auto verloren. Der Schaden der Reparaturen belief sich wohl auf 700.000 Euro.
"Natürlich war es sehr nass auf der Strecke, aber kein anderer hat es geschafft, auf dem Weg zurück an die Box sein Auto zu verlieren. Wir haben nach fünf Minuten ein Auto verloren und mussten ein neues bauen", polterte der Haas-Teamchef in seinem Buch weiter.
Für Steiner war der Unfall eine Schlüsselszene in der Entscheidung Schumacher kein neues Arbeitspapier zu geben. "Ich kann keinen Fahrer haben, dem ich nicht zutraue, ein Auto sicher durch eine langsame Runde zu bringen", erklärte er seinen Entschluss, dem Sohn von Michael Schumacher nicht weiter unter Vertrag zu nehmen und stattdessen auf Landsmann Niko Hülkenberg zu setzen.
"Das ist lächerlich. Wie viele Leute hätten wir für 700.000 US-Dollar einstellen können? Und jetzt muss ich das Geld irgendwo finden", echauffierte sich Steiner in seinem Buch weiter über die Reparaturkosten an Schumachers Auto.
Steiner: Schumacher hat Haas zwei Millionen Euro gekostet
Weitere Unfälle wie beispielweise in Saudi Arabien oder Monaco haben dem amerikanischen Rennstall laut Steiner weitere Millionen Euro gekostet. "Mick Schumacher hat uns zwei Millionen Dollar an Unfallschäden gekostet", verriet der 58-Jährige.
All diese Aussagen sprechen dafür, dass die Entscheidung, Schumacher zu entlassen, wohl schon vor der offiziellen Bekanntgabe feststand. Bisher hat sich jedoch der Fahrerwechsel ausgezahlt. Hülkenberg überzeugt im Haas-Boliden und fuhr zuletzt im Chaos-GP von Australien auf Platz sieben.
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