Jean Todt macht Fans von Michael Schumacher Hoffnung

FIA-Boss Jean Todt hat in einer Medienrunde im Rahmen des Ungarn-Grand-Prix über seinen letzten Besuch bei Michael Schumacher gesprochen. Gegenüber der "Daily Mail" erzählte der 74-Jährige, ohne Details zum Gesundheitszustand des Deutschen zu nennen: "Ich habe Michael letzte Woche gesehen. Er kämpft. Ich hoffe, die Welt kann ihn wiedersehen. Darauf arbeiten er und seine Familie hin."

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Todt gehört zu den wenigen Personen, die den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister seit dessen schweren Skiunfall vor über sechs Jahren besuchen dürfen. Zum Zustand Schumachers befragt, wählte Todt seine Worte wie immer bei diesem Thema vorsichtig und stets darauf bedacht, loyal zu seinem Freund und dessen Familie zu sein.
Der ehemalige Ferrari-Teamchef gewann mit Schumacher insgesamt fünf Fahrertitel.
Todt wurde in Budapest zudem gefragt, ob er glaube, dass Lewis Hamilton die Rekorde des Deutschen brechen könne. Der Mercedes-Fahrer ist Schumacher mit sechs WM-Titeln und 85 Siegen dicht auf den Fersen. Der 51-jährige Ex-Ferrari-Pilot gewann in seiner Karriere 91 Rennen sowie sieben Fahrertitel.
Todt meinte daraufhin: "Ich weiß, es kann passieren, dass Lewis Michaels Rekord als Fahrer mit den meisten Titeln bricht. Er hat mit Mercedes alle Möglichkeiten, das zu tun. Es macht mir aber ehrlich gesagt nichts aus. (...) Nach einem Unfall wie Michael ihn hatte, spielt es da wirklich eine Rolle, ob Lewis mehr gewonnen hat?"

Bester Fahrer aller Zeiten? Das sagt Todt

Auch die Frage nach dem besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten ist für den 74-jährigen Franzosen nur schwer zu beantworten.
"Ich liebe Michael, aber es ist unmöglich zu sagen, wer der beste Pilot aller Zeiten ist. Es gibt Juan Manuel Fangio, Jim Clark, Ayrton Senna und Michael. Man kann das Ganze nur im Hinblick auf den Besten einer bestimmten Generation sagen", erklärte Todt.
Generell sieht der FIA-Boss die Königsklasse des Motorsports nach dem verspäteten Saisonstart in einer glücklichen Lage. "Es ist alles eine Frage des Verhältnisses. Wir in der Formel 1 haben Glück, wenn man sieht, was überall auf der Welt vor sich geht, und nicht nur, was das Monster Covid-19 betrifft", stellte Todt klar.
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