Getty Images

McLaren-Teamchef Seidl: "Können durch die neuen Regeln angreifen"

McLaren-Teamchef Seidl: "Können durch die neuen Regeln angreifen"
Von Eurosport

30/12/2019 um 16:20Aktualisiert 30/12/2019 um 16:31

Andreas Seidl, Teamchef von McLaren, geht davon aus, dass die Formel 1 durch die Einführung der Budgetobergrenze wieder ausgeglichener wird. "Wir glauben, durch die neuen Regeln angreifen zu können", sagte er der "tz". Mit einem neuen Windkanal, einem neuen Simulator und "talentierten Leuten mit enormer Leidenschaft" ist Seidl "sicher, dass wir den Anschluss an die Topteams schaffen können".

Ab 2021 wird McLaren zudem mit Mercedes-Motoren ausgerüstet. In diesem Jahr fuhr der einstige Weltmeister-Rennstall mit Renault-Antrieb sowie den Fahrern Lando Norris und Carlos Sainz nur hinterher. "Im Moment ist es für ein Team wie McLaren nicht möglich, ganz vorne mitzufahren, weil Mercedes, Ferrari und Red Bull weitaus mehr an Etat zur Verfügung steht. Sie haben aber natürlich auch den besten Job gemacht", sagte Seidl.

Ab der übernächsten Saison gilt eine Budgetobergrenze von 175 Millionen Dollar pro Team und Jahr - allerdings mit diversen Ausnahmen. Weitere Kernpunkte des neuen Reglements der Königsklasse sind ein höheres Gewicht der Boliden, Vergrößerung der Räder und Vereinfachung der Aerodynamik. Zudem sollen diverse Standardteile eingeführt und die Getriebeentwicklung eingefroren werden.

Video - Reifenwechsel in der Schwerelosigkeit: Red Bull schreibt Geschichte

01:20