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Nico Rosberg entlarvt Mercedes-Lüge: Lewis Hamilton ist das Problem in überraschender Krise
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Publiziert 28/04/2022 um 13:02 GMT+2 Uhr
Lewis Hamilton hinkt den eigenen Ansprüchen weit hinterher. Während der Rekordweltmeister von Mercedes-Teamchef Toto Wolff in Schutz genommen wird, sieht Nico Rosberg den Grund für das erschreckende Tief des Briten bei Hamilton selbst. "Lewis hat bei dem schwachen Resultat dieses Wochenende definitiv eine große Rolle gespielt. Es steckte mehr im Auto", hielt der Deutsche fest.
Fotocredit: SID
"Toto spielt hier Psychospielchen, das ist natürlich sehr smart von ihm. Er nimmt die Schuld auf sich und sagt Lewis, dass es nicht an ihm liegt, sondern dem Team", führte Rosberg bei "Sky Sports UK" weiter aus.
In Imola meldete sich Wolff nach Rennende über Funk bei Hamilton und machte den Rennstall für das schlechte Abschneiden seines Schützlings verantwortlich: "Sorry, Lewis. Ich weiß das Auto ist unfahrbar und du verdienst nicht ein solches Ergebnis. Das war ein furchtbares Rennen. Wir werden da rauskommen."
Eine Aussage, die Rosberg als Lüge entlarvt. Vielmehr stecke eine Strategie dahinter, um den britischen Superstar bei Laune zu halten. "Es ist so wichtig für das ganze Team, jetzt zu versuchen, dass Lewis für die restliche Saison die Motivation behält. Denn für Lewis ist es in solchen Situationen ziemlich einfach die zu verlieren", weiß Rosberg aus eigener Erfahrung.
Immerhin brachte er Hamilton einst auch in eine schwierige Situation. 2016 entschied Rosberg das teaminterne WM-Duell im letzten Rennen der Saison für sich. Nach Jahren klar verteilter Rollen innerhalb des Teams (Valtteri Bottas als Nummer 2) findet sich Hamilton nun erneut in einer ähnlichen Position wieder.
Russell "dominiert" Hamilton: Rekordweltmeister kontert Rosberg
Sein neuer Teamkollege George Russell heizt dem Rekordweltmeister mit demselben Material nämlich ordentlich ein. Der 24-Jährige habe Hamilton in Imola "wirlich das ganze Wochenende dominiert", so Rosberg. In der Fahrerwertung liegt Russell bereits 21 Punkte vor seinem Landsmann.
Hamilton selbst zeigte sich von den Kommentaren seines ehemaligen Teamkollegen indes unbeeindruckt: "Ich habe einige Kommentare von gewissen Individuen gelesen, die ich respektiert habe als ich noch jünger war. Aber diese Kommentare sind lächerlich und ein Haufen Nonsens. Sie dienen nur dazu, Schlagzeilen zu produzieren, um sich selbst im Gespräch zu halten", erklärte der 37-Jährige.
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Quelle: SID
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