"Eine Formel-1-Weltmeisterschaft, in der 20 Autos mit jeweils über 1000 PS starken Hochleistungsmotoren gespeist von klimaneutralem Kraftstoff fahren, ist die beste weltweit wirksame Beweisführung, dass jeder Allerwelts-Verbrennungsmotor klimaneutral und damit nicht umweltbelastend betrieben werden kann", sagte Haug. Der Motorsport müsse "hierbei schnellstens eine Vorreiterrolle übernehmen und Innovationstreiber werden, am allerbesten ganz wirkungsvoll von der Spitze weg, der Formel 1 also."
Die Königsklasse hat die Einführung von E-Fuels für 2025 angekündigt, weil dann auch eine neue Motorenformel greift. Darüber hinaus will die Formel 1 bis 2030 auf und neben der Strecke klimaneutral sein. Angesichts der gewaltigen Logistik rund um die Rennen sind die Boliden dabei wohl die geringste Herausforderung.
Der Weltverband FIA hat bereits einen synthetischen Prototyp entwickelt und an die Motorenhersteller verteilt, um Erkenntnisse zu gewinnen. Die klassischen E-Fuels, gewonnen aus Wasserstoff und Kohlendioxid, eignen sich aufgrund der niedrigen Oktanzahl bislang noch nicht für den Motorsport. Die FIA arbeitet daher mit biologischem Abfall.
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Haug will seine Äußerungen indes nicht als Angriff auf das Elektro-Auto verstanden wissen, es gehe um eine vielgleisige Strategie. "Über 1,3 Milliarden Bestandsfahrzeuge auf der ganzen Welt könnten mit synthetischen Kraftstoffen, Biogas und Biokraftstoffen klimaneutral betrieben werden", sagte Haug: "Batterieelektrische Fahrzeuge allein werden die für den Individualverkehr zur Klimawende verabschiedeten Ziele nicht schaffen."

Der Treibstoff ist das Problem

Nicht der Verbrennungsmotor sei das Problem, "sondern das, was hinten rauskommt. Und ist dies breitflächig klimaneutraler Treibstoff, hilft das im Verbrennungsmotor der Klimawende genauso breitflächig."
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(SID)

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