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Stefano Domenicali wirbt für Punktevergabe im Freien Training, Einzelzeitfahren und Reversed Grid
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Publiziert 13/09/2022 um 17:18 GMT+2 Uhr
Stefano Domenicali ist mit seinen Ideen zum Aufpeppen der Show in der Formel 1 noch lange nicht am Ende. Dabei schweben dem italienischen CEO revolutionäre Ideen vor - wie eine Punktevergabe in Freien Trainings. Darüber hinaus könnte sich Domenicali auch Einzelzeitfahren und weitere "kürzere Rennen" vorstellen, die das Rennwochenende um weitere Höhepunkte bereichern sollen.
Max Verstappen in Monza
Fotocredit: Getty Images
Während manche Puristen schon die Einführung von F1-Sprints am Samstag ablehnen, die 2021 begonnen wurde und in Zukunft weiter ausgebaut werden soll, will Domenicali einen Schritt weitergehen.
Zum Beispiel Bonuspunkte für die schnellsten Fahrer in Freien Trainings vergeben, wie er in einem Interview mit dem "Corriere della Sera" erklärte. "An einem normalen Rennwochenende, wenn am Freitag erstes und zweites Freies Training gefahren werden, sollte es in jeder Session zusätzliche Punkte [...] geben."
Ebenfalls vorstellbar: Immer dann, wenn kein Sprint stattfindet, könnte man am Freitag ein Einzelzeitfahren veranstalten, oder ein Qualifying "für ein kürzeres Rennen am Samstag anstelle des dritten Freien Trainings, mit dem Mechanismus einer gestürzten Startaufstellung".
Sprich: Der Schnellste im Training würde dann im Samstagsrennen als Letzter starten. Die Idee von Rennen im "Reverse-Grid"-Format gibt es schon lang und wurde auch in Zusammenhang mit den F1-Sprints angedacht.
Vorschläge stoßen auf Widerstand
Doch bisher war der Widerstand von Teamchefs wie Toto Wolff, die die wichtigste Motorsportserie der Welt nicht zu einer Lotterie verkommen lassen wollen, zu groß.
Domenicali kann das nur bedingt verstehen und fordert die beteiligten Player dazu auf, aufgeschlossener zu werden: "Wir legen jede Menge Ideen auf den Tisch. Viele sagen nein dazu, aber wir haben schon einige Male gesehen, dass durchgewürfelte Startaufstellungen für wirklich spannende Rennen mit vielen Überholmanövern sorgen."
"Wir sind fast dazu verpflichtet, das zu probieren", sagte er.
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Quelle: Perform
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