Während der Unterbrechung wurde der Silberpfeil des Weltmeisters per Kran zurück an die Box gebracht. Einen äußerlichen Schaden schien der W12 jedoch nicht genommen zu haben.
Auch Ferrari-Neuzugang Carlos Sainz rutschte wenige Minuten zuvor von der Strecke, konnte aber anders als der Mercedes-Pilot aus eigener Kraft weiterfahren.
Nach rund 40-minütiger Zwangspause ging es für Hamilton dann wieder zurück auf den Bahrain International Circuit. Der siebenfache Weltmeister kam insgesamt auf 58 Runden und landete mit einem Rückstand von mehr als einer Sekunde (+1,184) auf den schnellsten Mann des Vormittags, Daniel Ricciardo (McLaren/1:32,213 Minuten), auf Rang acht.
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Bereits am Freitag konnten Hamilton und dessen Teamkollege Valtteri Bottas aufgrund technischer Probleme (Getriebewechsel) zusammen gerade einmal 48 Runden absolvieren und bildeten in jener Hinsicht mit Abstand das Schlusslicht des Tages.
"Wenn wir noch mehr Probleme haben, wird es an nur drei Tagen schwer", warnte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Vortag.

Alonso überzeugt - Vettel mit Getriebeproblemen

Rückkehrer Fernando Alonso präsentierte sich bei seiner ersten Formel-1-Ausfahrt in beachtlicher Frühform. Der Spanier vom Team Alpine, ehemals Renault, war nur eine Zehntelsekunde langsamer als Ricciardo und belegte Rang zwei.
Ricciardo (52 Runden) und Alonso (60) gehörten auch zu den Piloten mit der höchsten Rundenzahl am Vormittag, ganz vorne in dieser Liste stand allerdings Nikita Masepin. Der Haas-Teamkollege von Mick Schumacher brachte es auf 76 Umläufe, am Nachmittag griff der deutsche Rookie ins Lenkrad.
Sebastian Vettel erlebte dagegen einen Vormittag zum Vergessen. Aufgrund eines Problems mit dem Getriebe konnte der Aston-Martin-Neuzugang zunächst lediglich sechs Umläufe absolvieren. Während die anderen Piloten ihre Runden abspulten, aß Vettel zu Mittag - und kehrte erst kurz vor der eigentlichen Pause auf die Strecke zurück.
Insgesamt spulte er gerade einmal zehn Runden am zweiten von drei Testtagen ab, eine schnelle war nicht dabei. Und die Frühform bei Aston Martin dürfte Sorgen bereiten: Schon am Freitag kosteten Elektronikprobleme zweimal Zeit. Am Samstagnachmittag lief es für Vettels Teamkollegen allerdings deutlich besser: Lance Stroll drehte 71 Runden und lag als Tagesdritter nur minimal hinter Bottas.

Mick Schumacher legt am Nachmittag los

Aus Kostengründen wurden die Testfahrten in der Formel 1 von sechs auf drei Tage verkürzt, weshalb etwaige Komplikationen weitaus schwerer wiegen als in der jüngeren Vergangenheit.
Am Nachmittag durfte dann auch Mick Schumacher endlich die nötigen Kilometer sammeln. Der junge Deutsche gehörte im Haas-Boliden mit 88 Runden zu den fleißigsten Piloten und konnte einiges von dem nachholen, was er am Freitag aufgrund von Hydraulik-Problemen verpasst hatte.
Überhaupt lief es für den US-Rennstall rund: Gemeinsam mit Teamkollege Nikita Masepin kam Schumacher auf 164 Runden, kein Rennstall verbrachte am Samstag annähernd so viel Zeit auf der Strecke.
Mit ihren Zeiten reihten sich die beiden Rookies im hinteren Feld ein, Bester der noch nicht sonderlich aussagekräftigen Tabelle war Valtteri Bottas. Der Vizeweltmeister (57 Runden) verschaffte Mercedes die erste recht erfolgreiche Session.

Pérez verliert Motorhaube

Derweil sorgte Sergio Pérez im Red Bull am Nachmittag für eine Schrecksekunde, als sich seine Motorhaube auf der Start- und Zielgeraden beim Fahren aus dem Windschatten plötzlich verselbstständigte. Die Session musste unterbrochen werden, um die zahlreichen Einzelteile von der Strecke wegzuräumen.
Pérez konnte nach einer Reparatur in der Garage wieder weiterfahren. Äußern wollte sich Red Bull zu dem Vorfall zunächst jedoch nicht.
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(mit SID)

Hamilton und Bottas stellen den neuen Silberpfeil vor

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